Die Sonne bewegt sich!

1991 schrieb ich einen eingeschriebenen Brief an die führenden deutschen Astrophysik-Institute, in dem ich mitteilte, dass die Sonne entgegen bisheriger Ansicht durch die Gravitationskräfte von Jupiter und Saturn eine Bahn ausführt und dass dies der Grund für die Energieproduktion in der Sonne ist. Wie es scheint, hat man den ersten Teil der Mitteilung mit Freuden aufgenommen: Es wurden seit 1994 mehr als 100 Sonnen und Planetensysteme im Universum gefunden, die Ähnlichkeiten mit unserem Planetensystem haben, dh. in denen die Sonne eine Bahn beschreibt (zusätzlich zu der Bahn um das Zentrum der Milchstraße). Zur Akzeptanz siehe zB hier oder hier oder hier . Überblick hier. (Die Seiten 'schiessen' regelrecht aus dem Boden. Jeden Tag eine neue. Mittlerweile sind unzählige Seiten zu diesem Thema im Netz).

Ich war bisher der Ansicht, dass Physik eine exakte Wissenschaft ist. Scheinbar ist dies nicht immer der Fall. Ich musste lernen, dass es möglich ist, den phänomenologischen Teil einer Theorie zu übernehmen, die theoretische Begründung jedoch unberücksichtigt zu lassen. Daher wiederhole ich hier meinen Brief für das breite Publikum. Vielleicht versteht ja das breite Publikum besser als die Physik-Welt, was ich versuche auszudrücken. Falls ja, bitte teilen Sie jedem Physiker, den Sie treffen, mit, dass die Sonne sich bewegt und dass dies der Grund für die Energieproduktion in der Sonne ist.

Doch lassen Sie uns ernsthaft sein. Man kann unser Sonnensystem im Computer simulieren allein mit Newtons Gravitationsgesetz. Viele Programme sind heute auf dem Markt, die exakt dieses tun.( Es gibt zwei Möglichkeiten unser Planetensystem zu simulieren, die nicht verwechselt werden sollten: Einmal mit Kepplerschen Elipsen und zum zweiten mit Newtons Gesetz in einem 3-d Raum. Es sollte klar sein, dass die eliptischen Kurven nur Annäherungen an die Realität sein können, da sie die gegenseitigen Abhängigkeiten der Bahnen nicht berücksichtigen können.)

Schreibt man nun ein Programm, das Newtons Gesetz auf unser Sonnensystem anwendet, erhält man die exakten Bahnen der Planeten - aber das war nicht, woran ich interessiert war. Man erhält noch etwas anderes, etwas, was die Physik vor zehn Jahren als unmöglich und unsinnig bezeichnete: eine Bahn der Sonne. Keine große Bahn, jedoch eben eine Bahn. Die Sonne bewegt sich unter den kombinierten Schwerefeldern der äußeren Planeten - im wesentlichen jedoch Jupiter und Saturn - auf einem hypercycloiden Kurs um das Schwerezentrum unseres Sonnensystems. Gewaltige zentrifugale Kräfte auf der Sonne sind die Konsequenz.

Mit dieser Erkenntnis kann man andere Planetensysteme im Universum finden die unserem ähneln.

Und diese Bewegung ist nicht stetig - die Sonne wird beschleunigt und abgebremst auf dieser Bahn. Die Periodizität der Bewegung ergibt sich aus der gewichteten Überlagerung der Umlaufzeiten von Jupiter und Saturn. Obwohl nun die gesamte Bahn der Sonne sehr klein ist - verglichen zum Umfang der Sonne - hat sie angesichts der gewaltigen Masse der Sonne eine enorme Energieproduktion als Resultat. Da dies scheinbar für den Physiker so schwer zu verstehen ist, betrachten wir es grafisch:

Aber selbst hier haben Physiker offensichtlich Probleme die ungleichförmige Beschleunigung zu sehen. Entfernen wir also die Bewegung um das Schwerezentrum unseres Sonnensystems aus dem Bild. Wir erhalten eine gewöhnliche Cycloide (Bronstein-Semendjajew Seite 88ff) mit einer durchschnittlichen Periode zusammengesetzt aus den überlagerten Umlaufzeiten von Jupiter und Saturn( die an einen 22 Jahre Rhytmus erinnert. Erinnern Sie die 22 Jahre an etwas? Ein Tip: denken Sie an Spots.):

Die Sonne bewegt sich mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit
von 13m/sec auf einer Zykloiden-Bahn

Immer noch nicht deutlich genug? Dann lassen Sie uns betrachten, wie diese Bewegung erzeugt wird.(Nur Jupiter gezeigt, Gesamtbild nicht maßstäblich )

(Nur zur Verbildlichung! Zur  wirklichen Bewegung des Zentralgestirns siehe oben.)

Die Cycloide alterniert zwischen normalen und verlängerten Zyklen. Abhänging von der Stellung der äußeren Planeten können aber auch sowohl verlängerte als auch normale Zyklen direkt aufeinander folgen.

Die Maxima sind direkte Funktionen der Stellung von Jupiter und Saturn zueinander.

Zieht man die relative Masse (Einstein) mit in Betracht, ändert sich nichts an der Gesamtaussage.

Ich habe absichtlich eine genaue Bestimmung der Sonnenbahn unterlassen (in etwa 2-3 Sonnendurchmesser), da, falls diese Theorie richtig ist, alle Messungen zumindest in dem Genauigkeitsbereich, über den wir hier sprechen, korrigiert werden müssen.

Dies sind die Konsequenzen aus einer ungleichförmig beschleunigten Sonnenbahn:

  • Die Sonnenflecken werden direkt erklärbar. Der bekannte 11,1 Jahre Zyklus( der in Wirklichkeit ein 11,8-11,8-29,5 Jahre Zyklus ist, siehe unten) ist das direkte Ergebnis des gigantischen Masse*Beschleunigungsproduktes. Ganz nebenbei: der behauptetete 11-Jahre Zyklus der Sonnenflecken ist zu einem großen Teil zurückzuführen auf Daten aus dem 19ten Jahrhundert und auf die Beobachtungen einer einzelnen Person, die diese Beobachtungen nicht professionell gemacht hat, nein, es war eine Hobby-Beschäftigung!
  • Die Sonne rotiert bekanntermaßen am Äquator schneller als an den Polen, eine Erscheinung, die mit der herkömmlichen Theorie ganz und gar nicht in Übereinstimmung zu bringen ist. Gehen wir von einer cycloiden Bahn aus, erhalten wir sofort eine Erklärung.
  • Nach der herkömmlichen Theorie dürfte Merkur nicht rotieren: die gewaltigen Schwerekräfte der Sonne sollten jeglichen Rotationsimpuls(etwa aus der Entstehungszeit unseres Planetensystems) zum Erliegen gebracht haben. Aber Merkur rotiert. Erklärung siehe oben.
  • Bis heute sind die Bahnstörungen Merkurs nicht zur Gänze geklärt - trotz Einstein. Da die inneren Planeten abnehmend der Sonnenbahn folgen, liegt die Erklärung auf der Hand.
  • Trotz des immensen Aufwandes, der getrieben wurde zur Messung der Neutrino-Strahlung, liegen die Messwerte weit unter der erwarteten Größe. Doch anstatt nun anzuerkennen, dass die Sonne nicht der von der Physik konstatierte Fusions-Reaktor ist, dichtet man nun Neutrinos eine Masse an. Welches Opfer bringen Sie als nächstes?
  • Allen Anstrengungen der letzten Jahrzehnte zum Trotz waren Physiker nicht in der Lage dauerhafte - Energie produzierende - Atomfusion, sei es auch nur experimentell, herzustellen. Die Millisekunden-Fusion Anfang der neunziger Jahre in England wurde unter Aufwand gewaltiger Energien produziert. Auch nur kurzzeitige selbstunterhaltende Fusion konnte nie nachgewiesen werden. Die zur Zeit propagierten Ultraschall- Experimente bedürfen noch des Beweises. Falls nun der gesamte Prozess der Energie-Produktion in der Sonne ein mechanischer Prozess ist, ist dies die Erklärung.
  • Sollte die Sonne der von der Physik behauptete Fusions-Reaktor sein, muss es ein unglaublich netter Fusions-Reaktor sein: Fast nichts von seiner absolut tödlichen Strahlung entlässt er in seine Umgebung. Messungen der atomaren Strahlung im Weltraum zeigen, dass radioaktive Strahlung existiert: der wesentliche Teil kommt jedoch von einer sehr weit entfernten Galaxie (Und von der Dummheit der US-Militärs, die in den sechziger Jahren im Van-Allen-Gürtel atomare Experimente veranstalteten, um die Sowjet-Union auf diesem Wege zu bekämpfen - der Grund für die heutigen Hautkrebs-Fälle). Aber der vielleicht prominenteste Zeuge dieser Theorie könnte die NASA werden - wider Willen allerdings. Wäre die Sonne der von der Physik behauptete Fusions-Reaktor, wären Flüge zum Mond nicht möglich gewesen, ohne die Astronauten einer gefährlich hohen Dosis radioaktiver Strahlung auszusetzen. Weder die dünne Aluminium-Haut der Apollokapsel noch die Raumanzüge stellten einen auch nur irgendgearteten Schutz gegen atomare Strahlung dar.

Gehen wir von der hier skizzierten Theorie aus, werden viele der "großen Fragen" und "ungelösten Probleme" der derzeitigen Astrophysik gegenstandslos:

  • die "fehlenden Massen" - das größte Problem der derzeitigen Astrophysik - fehlen nicht mehr. Sie sind da, direkt vor unseren Augen. Der einzige Unterschied ist, dass nun große Sterne nicht mehr automatisch leuchten müssen, es sind halt eben dunkle Sterne.
  • die viel zu niedrige gemessene Neutrino Strahlung ist erklärt.
  • die verschiedenen gemessenen Hubble-Konstanten je nach Himmelsrictung erhalten eine Antwort
  • die gegenläufigen Messungen, was die Ausdehnung oder das Kollabieren des Universums betrifft, erhalten eine Erklärung
  • selbst die sichtbare rot-blau-Verschiebung ferner Galaxien ist zumindest zum Teil Ergebnis der Sonnenbahn und der gleichfalls wobbelnden Sterne - wie ich schon in meinem ersten Brief konstatierte und wie nun auch Physiker zu realisieren beginnen(wir reisen mit der Sonne auf ihrer Bahn).
Wie konnte dies geschehen ?

Fragen Sie nicht mich. Ich habe auch keine schlüssige Antwort. Eine mögliche Antwort ist, dass, als Newton seine Gravitationstheorie formulierte, der exakte Betrag der Gravitationskonstante unbekannt war. Er wurde erst 71 Jahre nach Newtons Tod von Henry Cavendish gefunden(1798). Es scheint, dass zu dieser Zeit es schon nicht mehr möglich war zu hinterfragen, was der große Newton gesagt hatte - obwohl er nie gesagt hatte, dass die Sonne am Himmel fixiert ist und den allzu irdischen Gravitationskräften nicht unterliegt. Obwohl er selbstverständlich den Zusammenhang zwischen Gezeiten und dem Mond kannte und dies auch ausdrücklich erwähnte, konnte er solche Effekte auf die Sonne nicht ahnen, da er den genauen Wert der Gravitationskonstante nicht kannte. So wurde es zu einem Sakrileg, was Generationen von heiligen Lehrstuhlinhabern ihren Nachfolgern ins Lehrbuch schrieben: die Sonne ist ewiglich am Himmel fixiert und in keinster Weise von solch irdischen Dingen wie Schwere berührt. Was die ganze Sache zu einem unüberwindlichen Hindernis auftürmte, war das N-Körper-Problem. Es besagt - leicht vereinfacht - dass man die Bewegung eines Himmelskörpers nicht berechnen kann, da seine Bewegung die Bewegung sämtlicher anderer Planeten beeinflusst, was selbstverständlich wieder Rückwirkungen auf den zu berechnenden Planeten hat. Generationen von mathematischen Genies hatten sich an diesem Problem versucht und waren kläglich gescheitert. Selbst zu der Zeit, als ich meinen Brief an die Physik-Institute schrieb, hatte gerade ein französicher Wissenschaftler einen Forschungsbericht veröffentlicht, in dem er zu diesem Ergebnis kam. Heute jedoch sind solche Probleme in sämtlichen Ingenieurswissenschaften Alltag: man lässt einfach den Computer sämtliche Möglichkeiten durchspielen und sofern man stabile Resultate erhält, weiß man, dass die Simulation der Wirklichkeit entspricht.

Trotz der N-Körper Widrigkeiten war um 1900 diese Theorie nahe am Kippen. Physikalische Messungen waren zu dieser Zeit dermaßen exakt geworden, dass klar war, dass irgendetwas nicht stimmen konnte mit der vorherrschenden Theorie. Merkur hatte offensichtliche Bahnstörungen, für die die vorherrschende Theorie keine Erklärung liefern konnte. Aber dann lieferte Einstein mit seiner Relativitätstheorie eine scheinbar plausible Erklärung. Heute scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass dies der Anlass war, warum Einstein seine Relativitätstheorie formulierte. Als dann schließlich um 1930 die Frage geklärt werden musste, welches denn nun die Kraft sei, die die solare Energie liefert, schien die Antwort einfach: es musste die gerade gefundene Atomkraft sein, keine andere Kraft war so mächtig. Und dies, obwohl noch gar keine praktische Erfahrung mit der Atomkraft existierte, man hatte gerade mal theoretisch diese neue Kraft erkundet!

Hinzu kam, dass die Physik in der Klemme steckte: die Geologie hatte eindeutige Beweise, dass die Erde um die 4-5 Milliarden Jahre alt sein musste und keine andere Energieform konnte dermaßen lang Energie liefern - nach damaliger Ansicht. Und nun beging die Physik den größten Fehler: diese Lebenszeit wurde mit der Lebenszeit unseres Planetensystems gleichgesetzt. Dies konnte aber nur sein, wenn die Himmelsmechanik verlustlos vor sich ging. So wurde gegen alle offensichtlichen Fakten konstatiert, dass die Bewegung der Himmelskörper verlustlos ist. ( Heute kann man keine Bücher mehr finden, die dies offen konstatieren. Wer jedoch zwischen den Zeilen lesen kann, hört diese Auffassung heute noch immer aus jedem zweiten Satz hervor.) Jedes Kind kann dies widerlegen: die Gezeiten sind gewaltige Kräfte, die gesamte Erde betrachtet. Heute wissen wir sogar, auch die Erdkruste wird angehoben und sinkt wieder zurück durch die Anziehungskräfte des Mondes. Und diese Energie kommt nicht aus dem philosophischen Nichts!

Große Sünden ziehen große Konsequenzen nach sich. Nahezu alles, was man in Astrophysik-Büchern lesen kann, ist von diesem Denken beeinflusst und produziert entsprechend hahnebüchene Theorien - als Beispiel etwa die Entstehung unseres Sonnensystems aus einer (Materie-)Scheibe..

Noch einmal - fragen Sie mich nicht. Wenn diese Theorie richtig ist, werden wiederum weise Männer zu Hauf kommen und dicke Bücher schreiben, warum dies alles so war.

Mit Sicherheit wahr ist, dass die Sonne nicht das Gravitationszentrum unseres Planetensystems ist, noch dass das Gravitationszentrum in der Sonne liegt, noch dass die Sonne im Gravitationszentrum fixiert ist, wie wir dies in der Schule und Universität lernen. Sobald Jupiter und Saturn hinzukommen, beginnt die Sonne rund um das Gravitationszentrum zu tanzen. Diese Bewegung ist nicht groß in absoluten Zahlen(2-3 Sonnendurchmesser), jedoch groß genug um angesichts der gewaltigen Sonnenmasse (1.99*10^30kg) gewaltige Energiefreisetzungen alleine durch zentrifugale Kräfte zur Folge zu haben. Und wie man klar aus dem Oszillogramm ersehen kann, das von dem unten erwähnten Programm geschrieben wird, ändert sich die Geschwindigkeit der Sonne auf ihrer Bahn, die von Jupiter und Saturn bestimmt wird. Versinnbildlichen kann man es vielleicht mit einem Fahrschüler: Er gibt Gas und nimmt abrupt das Gas wieder weg, das Auto hüpft mehr, als es fährt. Hat er irgend etwas Bewegliches in seinem Auto, so fliegt ihm dieses um die Ohren, sobald er das Gas wegnimmt, und fliegt wieder nach hinten, sobald er Gas gibt usw. Geschieht nun dergleichen mit einem Giganten wie der Sonne, kann sich wohl jedermann vorstellen, welche Energie das Resultat ist! Ein noch besserer Vergleich ist ein Supertanker, der von zwei gewaltigen Schleppern gezogen wird. Die Kapitäne der Schlepper wollen dem Supertanker nichts Gutes und ziehen zuerst gemeinsam den Tanker nach vorne. Als dieser gerade Fahrt aufnimmt, wechselt der stärkere der beiden Schlepper nach hinten und zieht nun dort mit voller Macht. Man kann sich leicht vorstellen, was mit dem Tanker geschähe, hätte er keine Schotten(da die Erdanziehung in diesem Falle senkrecht zur Fahrtrichtung steht, spielt es keine Rolle, ob wir uns in der Schwerelosigkeit des Weltalls befinden oder auf der Erde). Um das Bild nun noch in die richtige Größenordnung zu versetzen, ersetzen Sie das Öl des Tankers durch Gestein und vergrößern das gesamte Bild um einige Milliarden Milliarden mal und sie haben einen einigermaßen passenden Vergleich.

So weit meine Erklärung der Sache. Ich könnte noch einiges mehr sagen, aber lassen wir doch nun erst mal die Physiker ihre Hausaufgaben machen. Vielleicht nur noch dieses: die Fusionstheorie ist der kleinste Baustein, der betroffen ist. Erweist sich das hier Gesagte als wahr, kann man getrost die gesamte Astrophysik des letzten Jahrhunderts in den Ascheimer der Geschichte geben. Schon jetzt scheint festzustehen, dass das Bild, das die Physik von unserer Welt zeichnet, viel zu statisch ist - viele Fakten weisen darauf hin. Ich werde sie nach und nach hier veröffentlichen.

Hintergrund



Man kann unser Sonnensystem allein aufgrund des Newtonschen
Gravitationsgesetzes im Computer simulieren. Dies ist einfachste
Schulphysik. Es werden in einem xyz-Koordinatensystem die
vektoriellen Beträge der Beschleunigungen durch die
Gravitationswirkung aller Körper unseres Sonnensystems
auf alle anderen gebildet. Hierüber können in einem
Folgeschritt die Geschwindigkeitskomponenten und
Lagekomponenten errechnet werden. Man erhält so ein recht
wirklichkeitsgetreues Abbild unseres Sonnensystems, vorausgesetzt
man vermeidet die wesentlichen Fehler der verschiedenen
Veröffentlichungen(1).
Unter der Vorraussetzung alle Körper unseres Sonnensystems als
Punktmassen zu sehen, was selbst für die Sonne gilt, geht man von
heutigen Annahmen über die Masseverteilung in der Sonne aus(3),
bestehen gegen eine Simulation unseres Sonnensystems auf die
beschriebene Weise keine Bedenken. Eine Einschränkung durch
relativistische Kräfte ist bekanntlich allerhöchstens bei Merkur
zu beachten. Diese können programmtechnisch berücksichtigt
werden, indem man die relative Massekomponente mit einbezieht.
Die newtonsche Gravitationsgleichung hat bekannntlich ihre
Tauglichkeit nicht nur beim Entdecken von Neptun bewiesen,
sondern wird auch heute noch tagtäglich eingesetzt, wenn es darum
geht, die Massen in unserem Sonnensystem zum Beispiel zu
berechnen, worauf andere aufbauende Berechnungen beruhen. Das
bekannte N-Körper-Problem, das eine deterministische Lösung
aufgrund der gegenseitigen Beinflussung der Planeten und der
Sonne nicht erlaubt, berücksichtigen wir, indem wir
verschiedenste Startbedingungen für die Sonne simulieren bei
ansonsten gleichbleibenden Daten für die Planeten. Letztere
können wir aus den bekannten Ephemeriden-Tabellen entnehmen.
Führen wir diese Simulation durch, so stellen wir zum einen fest,
dass das System fast unabhängig von den Startbedingungen
spätestens nach zwei Umläufen von Jupiter eingeschwungen ist,d.h.
sich trotz verschiedenster Startbedingungen auf ein Verhalten
stabilisiert. Zum zweiten lässt sich anhand verschiedener in das
Programm integrierter Tests feststellen, dass sowohl Umlaufzeiten
als auch Planetenradien - selbst über Jahre und Jahrhunderte
bestens (soweit möglich s.u.) mit den ansonsten berechneten Daten
(Ephemeriden) übereinstimmen.
Wir erhalten bei dieser Simulation neben den bekannten Bahnen der
Planeten eine Bewegung der Sonne auf einer Hyperzykloiden-Bahn
um den Schwerpunkt unseres Sonnensystems. Die Sonne
selbst wird auf einer Zykloidenbahn(2) ungleichförmig beschleunigt ,
mit einer Maximalgeschwindigkeit von etwa 13 m/s( für korrekte
Messwerte unbedingt sz-Schalter verwenden, die Messwerte mit
im Barycentrum fixierter Sonne sind selbstverständlich nicht richtig!). Das
Programm berechnet die entstehende kinetische Energie zu 1.2e22Ws in
Phasen niedriger Beschleunigung und 2.0e23Ws in Phasen hoher
Beschleunigung. Als angestoßener Sekundärprozess könnte dann
ein Fusionsprozess die fehlenden 3-4 Zehnerpotenzen liefern zu
der hier auf der Erde messbaren Strahlungsleistung von
2.6e26Ws(3) bis 1e27Ws(4) der Sonne. Andererseits sind hierfür
aber auch andere Ursachen möglich: Zum Beispiel die vor der
atomaren Hypothese diskutierten Energiequellen, um nur eine zu
nennen, die Energie aus niedergehenden Meteoriten(die nach
heutigem Wissensstand sehr viel häufiger sind als damals
angenommen).

Die aufgezeichnete Geschwindigkeits- und Beschleunigungskurve
weist eine weitgehende Übereinstimmung mit den auf der Erde
aufgezeichneten Daten über das Auftreten von Sonnenflecken aus.
Da es sich zeigt, dass die Zeitpunkte der Zykloiden-Minima und
damit die positiven und negativen Beschleunigungszeiten mit den
Startbedingungen variieren, lässt sich durch kontinuierliches
Anpassen an auf der Erde gemessene Daten (Sonnenflecken,
Jahresringe von Bäumen, arktisches Eis, Kohlenstoff c14 etc.)
das Programm mit der Realität synchronisieren.

Letztlich bedeutet dies, dass die Sonne zusätzlich zu ihrer
Bewegung in der Milchstraße eine weitere Bewegung ausführt,
die mit abnehmendem Grad von den Planeten mitausgeführt wird.
Während Merkur der Sonnenbewegung strikt folgt, 'verschleppen'
Venus, Erde und Mars die Sonnenbewegung leicht . Jupiter und
die anderen äußeren Planeten schließlich integrieren den
auftretenden Impuls fast vollständig in ihre Bahn.

Diese Bahn der Sonne ist eine sehr langsame Bewegung mit
einer ungefähren Periode von 11-Jahren, die zudem auch noch
sehr großen Schwankungen unterworfen ist. Die Schwankungsbreite
reicht von 8 bis 17 Jahren durch die Auswirkungen der überlagerten
Gravitationskräfte sämtlicher äußerer Planeten


Trotz des Wissens, dass dies selbstverständlich nur eine
Simulation unseres Sonnensystems ist, kann sich hieraus eine
vollkommen neue Sichtweise unseres Sonnensystems ergeben.

1. Die konventionelle Theorie der selbstunterhaltenen Fusion von
Wasserstoffkernen zu Heliumkernen in der Sonne kann keine
Erklärung für die Rotation der Sonne liefern. Diese müsste aus
einem Impuls zur Entstehungszeit unseres Sonnensystems herrühren.
Wir wissen aber nicht nur von unserem eigenen Himmelskörper, dass
nicht unwesentliche Reibungsverluste in der ansonsten perfekten
Himmelsmechanik existieren.(Im übrigen widerspräche dies diametral
der gängigsten heutigen Entstehungstheorie unseres Sonnensystems.)

2. Jedoch selbst wenn man akzeptiert, daß dieser Puls noch aus der
Entstehungszeit unseres Sonnensystems herrührt, so ist die
voreilende Äquator-Umdrehung der Sonne vollends mit der
herkömmlichen Theorie nicht zu erklären und vereinbaren.
Bekanntlich dreht sich die Sonne am Äquator schneller als an
ihren Polen. Die zykloide Sonnenbahn lässt jedoch unschwer
erkennen, dass dieser Impuls nicht nur alle 11-Jahre wiederholt
wird, sondern wie aus der Größenordnung der berechneten
kinetischen Energie ersichtlich auch in der richtigen Größe !
Dies legt die Interpretation nahe, dass die von der Erde auf der
Sonne beobachtbare vorauseilende Äquatorbewegung eine Flut-Welle
aus Magma darstellt, ganz ähnlich den auf der Erde zu
beobachtenden Gezeiten und durch ähnliche Mechanismen verursacht
(s.u.) . Bekanntlich genügen auf der Erde schon die schwachen
Anziehungskräfte unseres Begleiters, des Mondes, um nicht nur
Wassermassen, sondern auch unsere Kontinentalschilde um
durchschnittlich 35cm anzuheben. Im Anhang ist hierzu eine
Berechnung zu finden, die nicht nur für das Paar Erde-Mond,
sondern auch Sonne-Jupiter, ausgeführt ist und von jedermann
handschriftlich auszuführen ist, ganz ohne Computer.

3.Bis vor wenigen Jahren - genauer gesagt, bevor Radarmessungen
das Gegenteil bewiesen - war es unumstößliche Tatsache in der
Physik, dass Merkur aufgrund der Nähe der übergroßen Sonnenmasse
nicht rotieren könne, dass jeglicher von der Entstehungszeit des
Sonnensystems herrührender Drehimpuls oder auch induzierter
Drehimpuls vernichtet würde. Dem ist nicht so, wie wir heute
wissen. Merkur dreht sich mit einer Rotationszeit von 58 Tagen
und 15 Stunden. Dies widerspricht dem herkömmlichen Bild unseres
Sonnensystems mit einer in den Planetenbahnen ruhenden,
stillstehenden Sonne, wie es von der Physik gezeichnet wird,
völlig. Geht man von einer zykloiden Sonnenbahn aus, ist der
Drehimpuls sogar für den Laien sichtlich.

4.Die Periheldrehung von Merkur konnte auch nach Einstein nicht
vollständig erklärt werden. Sie ist nicht nur sichtbar
mit diesem Programm, sondern kann auch gemessen werden.

5.Die vermeintlichen Bahnstörungen von Saturn, Uranus und Neptun
stellen sich als unsere falsche Sicht, als bewegte (in diesem Fall
spielt die unstete Beschleunigung noch nicht einmal eine Rolle)
Beobachter heraus.

6.Die viel zu geringe gemessene Neutrino-Strahlung legt den Schluß
nahe, dass die Sonne einen anderen Energie-Erzeugungsprozeß
besitzen muss, als die Fusionstheoretiker annehmen. Diesen letzten
Beweis, wenn auch aus der falschen Ecke, liefern die
Fusionstheoretiker selbst: Nach der Frage:"Was ist falsch an
unseren Sonnenmodellen?" kommt Kippenhahn zu der Erkenntnis:
nur wenn man annimmt,"die Sonne werde ständig durchmischt,
und das im Zentralgebiet entstehende Helium würde über einen
größeren Bereich, vielleicht über die gesamte Masse der Sonne
verteilt. Dann wäre die Temperatur im Zentralgebiet der Sonne
etwas niedriger, gerade soviel, daß der Strom der
hochenergetischen Neutrinos der Sonne mit dem im Chlortank
gemessenen übereinstimmt." Und schließt:"Aber wir wissen nicht,
was die Sonnenmaterie ständig durchmischen sollte.(9)" Hier haben sie
ihre Durchmischung, meine Herren Fusions-Anhänger, wenn auch in
ganz anderer Dimension als in ihrer Vorstellung. Die Kernfusion
- falls überhaupt vorhanden - ist recht offensichtlich ein angestoßener
Sekundärprozess, der von alleine nie bestehen könnte, sofort
zusammenbrechen würde!


Jedoch auch bei den sonstigen sich zur Zeit stellenden Problemen
in der Astrophysik könnte diese Sichtweise zu überraschenden
Lösungen führen. In das Problem der fehlenden Massen geht die
Geschwindigkeit der Sonne als bestimmende Größe direkt ein. Wenn
sich diese nun als nicht konstant, sondern als in einem
unregelmäßigen, etwa 11-jährigen Zyklus schwankend darstellt, so
müssen alle bisherigen Messungen falsch gewesen sein. Zwar ist
die Geschwindigkeit, von der wir hier sprechen, äußerst minimal,
die Bewegung äußerst langsam, dies macht jedoch gerade ihre Tücke
aus. Da fast sämtliche anderen Probleme der Astrophysik direkt
oder indirekt mit den fehlenden Massen verknüpft sind, wäre auch
hier eine neue Sichtweise möglich. Zwar wird man kaum sagen
können, dass diese langsame Bewegung einen Einfluss auf die
gemessene Rot- und Blauverschiebungen haben kann, umgekehrt, auf
die Entfernungsmessung der betroffenen Körper hat sie jedoch
Einfluss, insbesondere bei den heute erreichbaren Genauigkeiten.

Sämtliche Entfernungsmessungen der näheren Sterne und darüber
mittelbar auch der ferneren werden bekanntlich über
trigonometrische Entfernungsmessung vorgenommen. Um eine
möglichst breite Messbasis zu erhalten, misst man hierbei an zwei
gegenüberliegenden Punkten der Bahn der Erde um die Sonne die
Winkel zu dem betreffenden Stern. Wenn hierbei nun eine bisher
nicht berücksichtigte, zusätzliche Bewegung, dazu auch noch
ungleichmäßig beschleunigt, hinzutritt, so kann man die so
gewonnenen Daten getrost verwerfen. Zwar ist die Sonne ein halbes
Jahr später nur wenige hunderttausend Kilometer auf ihrer Bahn
fortgeschritten, dies ist jedoch angesichts der in den letzten
einhundert Jahren erreichten Messgenauigkeit erheblich. Hinzu
kommt, dass nicht bekannt ist, auf welchem Punkt der zykloiden Bahn
der Sonne gemessen wurde. Dies hat nicht nur Einfluss auf die
Entfernung zu dem betreffenden Körper, Winkel und
unterschiedliche Beschleunigungen auf den Körper hin oder weg
von ihm können eine Rolle spielen (geschrieben 1991).



1.)Basic und auch manche Fortran Varianten sind für die hier
geforderten Genauigkeiten viel zu ungenau.
2)Bronstein-Semendjajew,Taschenbuch der Mathematik,Frankfurt,s89
3.)H.Sauter,Astrophysik,Stuttgart,S.95 " Bei der Sonne ist die
Dichte im Zentrum 100 g/cm^3"
4.)H.Sauter,Astrophysik,Stuttgart,S.86
5.)R.Kippenhahn,Der Stern von dem wir leben,München 1990, S.19
6.) Kippenhahn , s 16
7.) Störing s 153
8.) Störing s161
9.) Kippenhahn, s. 197



   
Der Beweis:

Der Beweis liegt direkt unter unseren Füßen: die Erde ist eine kleine Sonne! Es gibt keinen Unterschied zwischen Sonnen und Planeten, wie die herkömmliche Physik behauptet. Obwohl der exakte Prozess der Energieproduktion in der Sonne und in der Erde sehr verschieden ist, ist doch das Prinzip dasselbe. Der Umlauf des Mondes um die Erde und die Umdrehung der Erde unter dem Mond ist kein verlustloser Prozess, wie jedes Kind feststellen kann: zu gewaltig sind die Kräfte, die die Gezeiten bewirken. Aber die Schwerkraft des Mondes wirkt mit denselben Kräften auf die Landmassen: auch sie werden angehoben und wieder losgelassen von den Gravitationskräften des Mondes. Dies ist heute nicht mehr diskutiert - es ist messbar durch auf der Erde stationierte Messgeräte als auch durch Satelliten. In Zahlen: in Europa wird die Erde um 30 Zentimeter angehoben durch die Gravitationskräfte des Mondes(Nordsee zum Vergleich 70cm). Gemäß dem Gesetz actio=reactio sind dies die Kräfte, die den Mond auf seiner Bahn halten! Dies sind gewaltige Kräfte, die die Erde im Erdumdrehungs-Mondumlauf-Rythmus "durchkneten" und in einem komplizierten Prozess die Erdmassen zwischen Erdkern und Kruste flüssig halten!

Dies ist nun letztlich die wahre Ursache für die Schmelze, auf der die Erdkruste schwimmt, dies ist die wahre Ursache für den Vulkanismus auf der Erde und dies ist die Ursache für Erdbeben.


Gravitation: die große Unbekannte

Gravitation ist von den bekannten Kräften die letzte unerforschte Kraft. Niemand kann sagen, wie Gravitation exakt wirkt, noch was exakt die Ursache für Gravitation ist. Seit Jahrhunderten wissen wir, dass die Schwerkraft des Mondes auf beiden Seiten der Erde die Gezeiten formt. Auf der Mond-zugewandten Seite durch die Anziehung des Mondes, auf der dem Mond abgewandten Seite durch Fliehkräfte. Diese Gezeiten können nun Fluten von 10 Meter Höhe erzeugen(Australien, Küste Großbritanniens) oder das Meer nur um wenige Zentimeter anheben. Nichtsdestotrotz sind dies gewaltige Kräfte betrachtet man den Flutberg, den die Gezeiten rund um den Erdball schieben. Heute wissen wir, daß nicht nur das Meer angehoben wird, sondern die Landmassen ebenso(30 Zentimeter in Europa). In Anbetracht der gewaltigen Massen, die hier bewegt werden, sollte klar sein, dass hier enorme Energien eine Rolle spielen.

Aber niemand kann Ihnen mit Sicherheit sagen, wie zum Beispiel Gravitationskräfte im Innern der Erde wirken: dies ist viel zu einfache Physik für die heutige Generation von Physikern, dies ist Physik des 18ten, 19ten Jahrhunderts, nichts, womit sich heute noch Ansehen und Preise gewinnen ließe. Tausende von heute möglichen Experimenten zur Erforschung der Schwerkraft bleiben deswegen unausgeführt.

Warum veröffentliche ich dies nicht in einem Wissenschaftsmagazin?

Ganz einfach, weil kein Wissenschaftsmagazin dies veröffentlichen würde. Es ist Schulphysik, im höchsten Fall erstes oder zweites Semester Universitätsphysik. Es ist einfache Matrix-Mathematik, nichts, was für einen "richtigen Wissenschaftler" auch nur ein Blick wert wäre. "Richtige Wissenschaftler" berechnen solche Matrizen im Schlaf - das allerdings macht vielleicht den kleinen feinen Unterschied aus, ich lasse Computer die Matrix-Berechningen ausführen.

Nein, glauben Sie mir, kein Wissenschaftsmagazin würde dies veröffentlichen. Das Internet ist absolut der richtige Platz, um dies zu veröffentlichen.

Warum veröffentliche ich es jetzt?

Zehn Jahre sind heute in der Wissenschaft, was in früheren Zeiten ganze Jahrhunderte waren. Ich denke, ich habe der Physik genug Zeit gelassen, das Problem intern zu klären. Niemand kann sagen, ich wäre "über-ehrgeizig", wie es von Galilei hieß.

Warum die ganze Angelegenheit keine Zeit mehr hat, ist ganz einfach, weil menschlisches Leben von dieser Theorie abhängt. Wenn diese Theorie richtig ist - und in meinen Augen ist sie natürlich richtig, sonst würde ich nicht an die Öffentlichkeit gehen - dann könnten wir schon seit langem Erdbeben vorhersagen und Vulkanausbrüche. Alles, was fehlt, sind die richtigen Messungen. Wenn die Physik die Gravitation nicht so sträflich vernachlässigt hätte, könnten wir heute sehr, sehr viel weiter sein.

Bitte glauben Sie mir: es fällt mir nicht leicht, dies zu veröffentlichen, wie es mich auch große Überwindung gekostet hat, vor zehn Jahren die Briefe zu schreiben. Andererseits, wenn auch nur ein Leben dadurch gerettet werden kann, war es wohl vielfach die Mühe und den Ärger wert.

Zum Programm:
Wie gesagt, das Programm ist mehr als
 zehn Jahre alt und war nie für eine 
Veröffentlichung vorgesehen. Es hat daher 
eine minimalistische Bedienungsoberfläche, 
eine Maus ist nicht vorgesehen. Damals gab es 
noch kein Windows(resp Windows 3.0, 
das unbrauchbar war), das Programm ist
daher ein DOS-Programm und funktioniert
nur halbwegs unter Windows(Kommandozeile)!
Eine ausführlichere Beschreibung ist im 
englischsprachigen Teil zu finden.
Hier nur einige Programmschalter:
sa jahr drucken in osci sw7
sb relative masse berücksichtigen sw8
sc shift colors farben schieben
sd geschwindigkeitsumkehr Jahreszahl 
   relativ oder ganz sw9
sf x-achse osci x4 dehnen
sg planeten in punktform darstellen
sh geschwindigkeit oder beschleunigung 
   umkehr jahreszahl anzeigen sw11
si 10-jahreskenner in osci groß oder 
   klein sw5
sg siderisch/sonnenzeit sw4
sk beschleunigungskurve zeigen sw10
sl anzeige immer oder nur jedes xte mal
sm testfpu aus  in commandsw und readdat
sn show grid
so fragen ausschalten bei neuem bild 
   osci sw15
sp show power curve in osci sw12
sq readdat-daten anzeigen in commandsw
sr automatic speed reduction
sz don't hold barycentric location at 
   0,0 sw13




Sonstige Bedienung:
a artificial bodies ,number,years 
   apart,mass
c schirm clear/periodisch clear
fx,y anzeige in x oder y fixieren
g+- geschwindigkeit größer/kleiner
h fixieren nummer in 0 zb h3 erde 
   fixieren
l reverse timedirection
m+++++--- massstab +- mk
n normieren
q,esc quit
t holt sonne in 0-punkt zurück
sx,y anzeige nach x oder y schieben
rx,y rotiere anzeige in x oder y
w augenblicklichen stand in datei 
   schreiben
Es sind drei verschiedene Daten-files beigefügt.
Das Programm benutzt nur die Datei Gravity.dat!
Bitte tragen Sie Ihre eigenen Daten ein!
Beachten Sie insbesondere, dass die Startbedingung
0,0,0 für die Sonne unrealistisch ist(dies bedeutet
selbstverständlich auch falsche 
Beschleunigungswerte im Anfang etc!)
Beachten Sie auch, dass das Programm nur 
vernünftige Daten liefern kann bei einer 
hohen Anzahl von Berechnungen pro 
Zeiteinheit(g-Schalter!)
Beachten Sie auch, dass das Proogramm nur
bei vorwärtsschreitender Zeit richtige Ergebnisse
liefern kann!
Immer den sm-Schalter benutzen, da FPU's heute
ausgereift!
Zum ersten Mal begegnete mir das Problem Sonne/Schwerezentrum unseres Sonnensystems in der Schule. Selbst mit Mitteln der Schulphysik konnte man errechnen, daß das Schwerezentrum unseres Sonnensystems außerhalb der Sonne liegt. Mein Physiklehrer belehrte mich, daß die Sonne von solch irdischen Dingen nicht berührt sei und damit hatte sich die Sache fürs erste.

Das nächste Mal, daß ich auf das Problem traf, war ich gut vorbereitet. Es war im ersten oder zweiten Semester Elektrotechnik in Darmstadt (das damals in Darmstadt mehr oder weniger ein kombiniertes Physik/Mathematik-Studium war). Ich hatte mehrere Seiten vorbereitet, die ich mit meinem Physik-Professor besprechen wollte. Sie bewiesen meiner Meinung nach, daß die Sonne sich unter dem Einfluß der Schwerefelder von Jupiter und Saturn auf einer Bahn um das Schwerezentrum unseres Sonnensystems bewegte (und nicht in ewiger Ruhe im Schwerezentrum unseres Sonnensystems ruhte, wie die Physik behauptete). Mein Professor war ein netter Mensch - Weber hieß er wohl - und verbrachte den halben Nachmittag mit mir an der Tafel um schließlich spät am Abend unsere kleine Sitzung mit der ganzen Macht seines Wissens zu schliessen: Dies ist ein N-Körper-Problem, das nicht lösbar ist. Und überhaupt, Einsteins Raum-Zeit-Kontinuum. Zu dieser Zeit tauchten gerade die ersten Taschenrechner auf, viel zu teuer für einen armen Studenten, sodaß mein Professor mich mit seiner letzten Frage endgültig zur Strecke brachte: Aber selbst wenn wir von Ihrer Theorie ausgehen, lassen Sie uns doch die Lebenszeit unseres Sonnensystems berechnen: Und mit wenigen Strichen errechnete er: Eine Million Jahre. Sie sehen, das kommt niemals hin! Heute weiß ich, daß es sehr wohl hinkommen kann. Damals gab ich jedoch an diesem Punkt auf. Mein Professor wollte wohl auch endlich nach Hause. Aber diese Erfahrung wiederholte sich später noch einige Male: Wenn man Physikern so etwas einfaches wie die Sonnenbahn erklären will, verlangen sie von einem daß man ihnen die gesamte Welt und das Universum noch dazu erklärt, obwohl sie selbst noch nicht einmal so etwas einfaches wie Gravitation erklären können.

Wesentlich später, als ich meinen ersten 386SX besaß erinnerte ich mich des Problems und hatte flugs ein entsprechendes Programm geschrieben. Das Programm zeigte erwartungsgemäß eine Sonnenbahn. Nun sollte man in den Naturwissenschaften vorsichtig sein, wenn Wunschvostellungen allzu einfach wahr werden. Ich schrieb also das Programm vielfach um, erweiterte es auf 3 Achsen, führte Zoom ein, Achsenrotation etc. Es blieb dabei, auch nach Überprüfung aller Daten: Die Sonne beschrieb eine Zykloiden-Bahn, respektive Hyperzykloiden-Bahn. Das Wichtige dabei war jedoch, daß das Programm zeigte, daß die Bahngeschwindigkeit nicht konstant war. Nachdem ich also das Programm auch noch den Betrag der produzierten Energie ausdrucken liess, war klar: dies war die Ursache der Energieproduktion in der Sonne und nicht der von der Physik konstatierte Atomfusionsprozeß!

Irgendwann sehr viel später als ich das Programm auch auf einem 486 testen konnte mit sehr viel kleineren Zeiteinheiten, war klar: dies war eine der Realität entsprechende Simulation unseres Sonnensystems. Ich rief einen Bekannten an, gerade doktorierter Physiker und setzte ihn vor den Bildschirm. Er verstand sofort und sagte nur: " das ist es".

Leider bedrängte mich derselbe Mensch wenig später, ob ich denn dies schon irgendwo veröffentlicht hätte und mit wem ich schon darüber gesprochen hätte usw (kurze Zeit später hatte dieser Mensch eine Stelle bei dem führenden deutschen Sonnenforschungsinstitut! Seltsamer Zufall, da er mit Astrophysik nie etwas zu tun hatte!). Ich war also etwas in Eile als ich einen Brief an alle wesentlichen Astrophysik-Institute der Bundesrepublik schrieb um ihnen mitzuteilen, daß die Sonne sich bewegt und daß dies der Grund für die Energieproduktion in der Sonne ist(abgesendet am 11.11.1991). So mag es sein, daß ich den einen oder anderen Lapsus beging.

Das beste von allem waren jedoch die Briefe, die ich zurück erhielt. Manche versuchten mich zu besänftigen, daß Gott nicht so böse sei, andere flüchteten sich in schieres Unverständnis und der Herausgeber der Annalen der Physik in Marburg am Renthof 5, wo ich so manchen herrlichen Sonnentag mutterseelenallein in der Kühle der Bibliothek verbrachte, schrieb mir zurück" falls Sie eine hieb und stichfeste wissenschaftliche Arbeit haben", werde er die gerne veröffentlichen. Lieber Dr. Walcher, falls Sie dieses lesen: diese Schulphysik wäre doch weit unter dem Niveau Ihrer Zeitschrift gewesen, die schließlich solche hochkarätigen Autoren wie Einstein vorzuweisen hat!

Die einzigen, die eine halbwegs ernst zu nehmende Antwort zurücklieferten, war das Max-Plank-Institut für Astrophysik. Es antwortete salomonisch:" mag sein, daß sie recht haben" -aber Auswirkungen seien nicht zu erwarten. Und sie sandten mir ihr Heftchen für den Amateur-Astronomen "Sterne und Weltraum" 5/88, indem ziemlich genau das zu lesen stand was ich vor 30 Jahren meinem Professor an der Tafel mitgeteilt hatte, mit dem Zusatz: "aber Auswirkungen dieser Sonnenbahn sind nicht zu erwarten".

Ich dachte mir nur:" Oha! So funktioniert also die Physik! Falls an der Sache wirklich was dran ist, haben wir immer eine kleine Rückversicherung. Später kann man dann immer behaupten, man habe dies alles ja schon lange gewußt, man wollte nur keinen Lärm um so etwas nichtiges machen!" Und vielleicht noch einmal in dreißig Jahren kann man dann lesen - wahrscheinlich auch in einer Zeitschrift für den Hobby-Astronomen, daß "womöglich diese Sonnenbahn sogar eine Auswirkung habe, man vermute da sowas.."

Als ich studiert habe, war es umumstößliche Wahrheit, daß der Schwerpunkt unseres Sonnensystems in der Sonne liegt und die Sonne daher felsenfest an den Himmel fixiert ist (im Rahmen der Bahn um das Zentrum der Milchstraße)! Und auch heute noch kann man viele Physiker da draußen finden, Doktores, DoktoresDoktores, ProfessorDoktores, DoktorDoktorProfessores, die dies für die umumstößliche Wahrheit halten.

Ich habe das Programm zehn Jahre nicht veröffentlicht, weil ich annahm, daß die Physik intern die Sache klären würde. Nun scheint es mir an der Zeit zu sein, in die Öffentlichkeit zu gehen, da falls meine These richtig ist, Menschenleben von der Akzeptanz abhängen.

Das Programm zeigt neben den Bahnen der Planeten in einem Oszillogramm die Geschwindigkeit der Sonne. Dies stimmt relativ weitgehend mit den im 20.Jahrhundert beobachteten Sonnenfleckenzyklen überein. Dagegen scheinen die Daten aus dem 19.ten Jahrhundert relativ unzuverlässig zu sein. Sie gehen in der ersten Hälfte des 19.ten Jahrhunderts auf die Beobachtungen eines einzigen Mannes zurück, ein Hobby-Astronom namens Schwabe. Seine Daten konnten nur deshalb ein so großes Gewicht erlangen und zu unumstößlichen Tatsachen werden, weil der Nestor der deutschen Naturwissenschaften, Humboldt, sie in seinem Buch veröffentlichte. Nun hatte besagter Schwabe aber noch ein zweites Hobby, die Botanik. Was wenn nun in manchen Jahren ihm sein zweites Hobby wichtiger war als die Astronomie? Was, wenn in manchen Jahren der deutsche Himmel so komplett verhangen war, daß man die Sonne überhaupt nicht sehen konnte? Um einen anderen Bürger des 19.Jahrhunderts zu zitieren, Heinrich Heine: "der deutsche Sommer ist ein grün gestrichener Winter!" Alles in allem: was ist das für eine Wissenschaft, die solche Daten zu ehernen Gesetzen erhebt? Ist das Wissenschaft? Bitte bedenken Sie: der behauptete 11-jährige Zyklus der Sonnenflecken ist eine der Säulen der Sonnenkunde!

Weiteres, zur Entstehungsgeschichte dieser
Veröffentlichung etc. entnehmen Sie bitte dem
englischsprachigen Teil.

Zum Programm: da das Programm für die Physiker
von keinem Interesse schien, habe ich es irgendwann
für meine Kinder als Spiel 'umgewertet'. Die Daten
sind also keine Original-Ephemeridendaten. Ich
nehme jedoch sowieso an, dass derjenige, der ernsthaft
an diesen Dingen interessiert ist, es sich nicht nehmen
lässt, seine eigenen verifizierten Daten zu benutzen.

Aber selbst beim Programm selbst weiß ich nicht mehr,
ob dies wirklich die letzte Version war oder ob ich
etwas geändert habe für die Spiel-Version. Das
Programm ist schließlich mehr als zehn Jahre alt!

Daher noch einmal: bitte benutzen Sie Ihre eigenen
Daten! Ich garantiere nicht für die Richtigkeit der Daten!

Da man mit dem Programm sogar solche Feinheiten,
wie die kleinen Eiszeiten nachverfolegen kann,
werden wir wohl in der nächsten
Zeit eine Reihe hochwissenschaftlicher Arbeiten
zu allen möglichen Themen der Sonnenkunde
erleben!

Sonnenbahnen im All

Das Ganze ist ein Lehrstück, wie Wissenschaft heute funktioniert und erinnert gleichzeitig doch fatal an die Zeit Galileis.

Recht offensichtlich verbreitete sich die Kunde, dass die Sonne eine Bahn beschreibt heimlich und leise und hinter vorgehaltener Hand. Nicht alle Astrophysiker oder Astronomen fanden dies vollkommen abwegig.

Das Naheliegendste war daher, nach "Fixsternen" im Universum zu suchen, die rund um ihre "Fixierung" eine minimale Bahn beschreiben.

Schweizer Astronomen fanden jedenfalls 1994 die erste "wobbelnde" Sonne. Dies war eine Sensation, die durch die Weltpresse ging. Schlagzeilen der Art "Planetensystem wie unseres gefunden" füllten wenn nicht die Titelzeilen, so doch die "Berichte aus aller Welt". Dummerweise hatten die Schweizer Astronomen jedoch wieder etwas missverstanden: nicht nach kurzzeitig wobbelnden Sonnen muss man suchen, will man ein Planetensystem finden, das unserem gleicht, sondern nach einer Sonne, die eine Bahn im 10-20 Jahresrythmus beschreibt. Im übrigen wäre die Bahn unserer Sonne wohl überhaupt nicht messbar aus der Ferne, so minimal ist sie.

Seit diesem ersten Fund 1994 wurden seither 140 (100 laut anderer Quelle) weitere Sonnen gefunden, die eine Bahn beschreiben und damit verraten, dass sie einen (oder mehrere) schwergewichtigen Planeten zum Begleiter haben.

Konsequenzen

Die Hauptthese dieser Veröffentlichung scheint nicht mehr zweifelhaft: Astronomen haben seit 1994 mehr als 100 Planetensysteme wie unseres allein aufgrund der Tatsache gefunden, daß sie nach "wobbelnden" Sonnen suchten - Sonnen, die eine Bahn beschreiben. Fehlt also nur noch die Anerkennung der Tatsache, daß die Sonne auf dieser Bahn beschleunigt und abgebremst wird.

Die Konsequenzen, die sich hieraus ergeben sind dermassen gewaltig und alle Wissenschaften betreffend, daß selbst wenn man sie spezifizieren wollte, man dies nicht könnte. Zuerst die Astrophysik resp. die Astronomie: man kann getrost alles im letzten Jahrhundert gesagte und geschriebene in den Ascheimer der Geschichte geben. Es gibt ganz einfach da draußen keine weißen Zwerge, roten Riesen, explodierende Supernovae etc (jedoch Kollisionen von Sternen!). Alles Kreaturen aus Physikers Märchenstunde! Aber auch die gesamte Physik ist weitestgehendst betroffen, von den großen vereinheitlichten Theorien über Neutrinos über....

Die Geologie ist als nächstes in größerem Ausmaß betroffen. Dann natürlich die Biologie.. In Wirklichkeit sind jedoch alle Wissenschaften betroffen, da viele felsenfeste Wahrheiten Risse bekommen. Ich habe gelernt, daß man riskiert unglaubwürdig zu werden, wenn man zuviele Auswirkungen zur Sprache bringt. Ich werde diese daher nach und nach veröffentlichen. Vorerst wäre ich zufrieden, wenn die Welt das hier beschriebene akzeptiert.

In meinem ersten Brief schloss ich etwas schüchtern, daß diese Bahn existiert trotz des Umstandes, daß wir Satelitten in den Weltraum schießen und den Mond besuchen. Da die Sonnenbahn selbst heute nicht mehr umstritten zu sein scheint, scheint es vielmehr einmal mehr so gewesen sein, daß die Menschheit ohne genaues Wissen in ein Terrain vorgestossen ist, daß wir erst heute vollständig zu verstehen beginnen. Könnte nun vielleicht auch noch jemand die NASA informieren, so daß sie das nächste Mal den Mars finden?

 
       
Copyright © R.Bitsch 1991,2002  
   
Fragen,Anregungen,Kritik: mailto:attn@sunorbit.net  
  Sollten Sie selbst weitergehende Untersuchungen, Tests zu Erde/Mond oder den Auswirkungen der Gravitationskräfte auf die Sonne durchführen wollen: Ich habe eine sehr umfangreiche Finite- Elemente Bibliothek, die ich gerne zur Verfügung stelle. Email. Da Wasser im Fall der Erde eine sehr wichtige Rolle zu spielen scheint, bin ich gerade dabei ein verfeinertes Modell zu erstellen.
Diese Seite hat keinen Traffic-Limit. Zeitungen, Zeitschriften sind daher eingeladen auf diese Seite zu verweisen!
Letzte Änderung dieser Seite: 1.3.2003
 
Laden Sie hier das Programm herunter: gravity.zip(keine Garantie, dass das Programm unter heutigem Dos/Windows läuft! Da sich einige Funktionsaufrufe in der Zwichenzeit geändert haben, funktionieren diese Funktionen sogar mit Sicherheit nicht( zB der Write-Befehl).  

Fortsetzung demnächst...