2017: 15 Jahre sunorbit.net - 15 Jahre verpasste Chancen für die Wissenschaft

Gibt man in Google "barycenter solar system" ein, erhält man hunderte Seiten - diese Site allerdings nicht[1]. Die Site, die all diesen Hype ausgelöst hat. Hunderte Seiten[11], die sich rühmen Ihnen alles über das Schwerezentrum unseres Sonnensystems berichten zu können. Was all diese Sites Ihnen verschweigen, ist der Fakt, dass mit der Anerkennung durch die Physik, dass unser Sonnensystem sich um das Schwerezentrum und nicht um die Sonne dreht, Einsteins Theorie der Raumzeitkrümmung widerlegt ist. Diese Sites  können es Ihnen nicht berichten, weil sie nicht den langwierigen Kampf gegen die Physik geführt haben zur Anerkennung des Massenschwerpunktes, nicht über Jahrzehnte die Gegenargumente aus dem Raumzeit-Lager widerlegen mussten[5][6].  Über Jahrzehnte wurde die Anerkennung der Rotation unseres Sonnensystems um den Massenschwerpunkt verweigert mit der Begründung, dies widerspreche der Raum-Zeit-Krümmungstheorie. In der Tat kann nur eines von beiden richtig sein und da mittlerweile zu tausenden bewiesen ist, dass Sonnensysteme um den Schwerpunkt und nicht um den (oder die) Zentralkörper rotieren, sollte die Physik nun endlich die Raum-Zeit-Krümmungstheorie aufgeben. Die heutige Physik hat gelernt mit Widersprüchen zu leben. Entsprechend ist eine Generation von Physikern herangewachsen, die glaubt, man müsse Physik nicht verstehen, man könne sie lernen, ähnlich wie man Geografie oder eine Sprache lernt. 

Da diese Widerlegung der Einsteinschen Theorie sich in den 15 Jahren der Existenz dieser Site und 22 Jahre nach der Entdeckung der Exoplaneten immer noch nicht herumgesprochen hat, erkläre ich den Zusammenhang hier noch einmal in aller Kürze und doch so, dass selbst Schüler es ihren Lehrern, Studenten ihren Professoren erklären können.

Tausende neu gefundene Exoplanetensysteme beweisen seit  22 Jahren, dass Sonnensysteme nicht um das Zentralgestirn, sondern um das Schwerezentrum des jeweiligen Sonnensystems rotieren. Dies bedeutet aber, dass sich das jeweilige Zentralgestirn selbst um das Schwerezentrum dreht. Da nun aber in Einsteins Theorie der Raumzeitkrümmung die Planeten durch die vom Zentralgestirn[2]  verursachte Deformation der Raumzeit auf ihre Bahn gezwungen werden, müsste sich diese Bahn des Zentralgestirns in der Bahn der Planeten ausdrücken.

Bildliche Darstellung der Einsteinschen Raumzeit-Krümmungstheorie ( http://woodahl.physics.iupui.edu/Astro100/S3-13b_anno.jpg ). Die Geschwindigkeiten in den neu gefundenen Planetensystemen sind teilweise extrem hoch[3]. Ausführlicher hier (schulische Algebra Kenntnisse genügen).

Dies würde in unserem Sonnensystem einen minimalen - gleichwohl messbaren - Effekt ergeben, bei vielen der neu gefundenen Planetensystemen mit ihren gegenüber dem Zentralgestirn sehr massiven Planeten einen sehr deutlich erkennbaren Effekt ergeben. Dieser Effekt ist jedoch nicht beobachtbar - er wäre auch überaus spektakulär, weil mit keiner Physik dieser Welt vereinbar. Die Grundlagen der Einsteinschen Theorie der Raumzeitkrümmung stehen somit gleich doppelt im Widerspruch zu zentralen physikalischen Grundlagen, da in Einsteins Theorie auch kein Schwerezentrum vorgesehen ist (beziehungsweise notwendig im Zentralgestirn lokalisiert sein muss).

Im übrigen werden immer mehr Doppelsternsysteme mit beide Sterne umkreisenden Planeten entdeckt, wie etwa kürzlich Kepler-47.  Für sie gilt was schon seit Jahren auf meiner Seite site_hist_de zu lesen ist:

"Planeten in Zweisternsystemen bewegen sich nicht auf den 'Achterbahnen', auf denen sie sich bei einer geometrischen Raumzeitverzerrung bewegen müssten, sondern bewegen sich natürlich auf Bahnen, die die Newtonsche Gravitation vorgibt. Astronomen können dies heute nicht mehr bezweifeln, da diese Bahnen mit den heutigen Teleskopen unmittelbar beobachtbar und berechenbar werden. Man hätte sich dies selbstverständlich auch schon um Neunzehnhundert überlegen können, als Einstein seine Theorien entwickelte. Aber soweit dachte man damals offensichtlich nicht.

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Fahren Planeten in Zweisternsystemen Achterbahn? Oder kurven sie gar um Ecken? Karneval der Planeten? Ich suchte in den Sechzigern vergeblich irgendeine Erläuterung zu dieser mehr als abstrusen Vorstellung. Vollends a-physikalisch wird dies bei Mehrsternsystemen oder weiter entfernten Planeten, eine Beleidigung geradezu für den gesunden Menschenverstand. Ich wollte diese Veröffentlichung eigentlich der Physik ersparen. Warum gibt es bis heute weder in der Literatur noch im Web Erläuterungen oder  Illustrationen hierzu? Schließlich existieren in unserer Galaxis alleine schon viele Millionen  Zweisternsysteme. Kepler 34b umkreist z.B. seine zwei Sonnen alle 289 Tage ähnlich Kepler-16b (ein kalter Gasplanet der knapp außerhalb der habitablen Zone seine 2 Muttersterne umrundet), während die Sterne selbst sich alle 28 Tage (!!! Wann endlich fällt der Groschen ???) einmal umrunden, Kepler-35b umrundet den kleineren seiner Muttersterne alle 131 Tage."

 

All dies ist bei einem Großteil der Physiker noch nicht angekommen[7].  Die "Entdeckung" der Schwerewellen soll Einsteins Raumzeitkrümmungstheorie ein weiteres Mal bestätigen. Die "Entdeckung" der Schwerewellen beweist nur, dass wenn man den Aufwand nur hoch genug treibt, man alles (und nichts) beweisen kann[4]. Das Netz war 2016 voll mit Meldungen, dass dies der sichere Nobelpreis sei. Der "Spiegel" wollte wissen, dass der Nobelpreis 2011 ein weiteres Mal Einstein bestätigt: "Kosmische Kerzen bestätigen Einstein",Spiegel Online 4.10.2011.  Alles Geunke über die Schnelllebigkeit unserer Zeit wird hier Lügen gestraft.

Einige der lautstarken Verfechter der Einsteinschen Theorie haben sich allerdings schon weggeduckt, andere,  wie etwa Michio Kaku, äußern schon einmal präventiv: "Vielleicht lag Einstein falsch (what if Einstein is wrong?)"[9]. Es tauchen auch schon die ersten Bücher auf, die versuchen, Kapital aus dieser Site zu schlagen, die nebulös formulieren, es "haben sich im Kosmos Widersprüche zu Einsteins Theorie ergeben". Nein, nicht im Kosmos haben sich die Widersprüche ergeben, auf dieser Site wurden Sie klar benannt und formuliert![8]

Schlussendlich, da die Zahl der Legastheniker durch Twitter und Facebook ermuntert ständig zunimmt, noch einmal in Kurzform:

Einsteins Raumzeit-Theorie und wobbelnde Sterne schließen sich gegenseitig aus. Und da wobbelnde Sterne mittlerweile zu tausenden bewiesen sind, sollten hier keine Fragen mehr offen sein.

The same in english: Einstein's space-time-theory and wobbling stars are mutually exclusive. And wobbling stars have been proven by the thousands in the last decade.

 

 


 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1)bis zum 19.1.2017 war diese Site überhaupt nicht gelistet. Google weiß natürlich, dass dies die erste und für Jahre die einzige Seite  im Netz war, die über das Barizentrum unseres Sonnensystems berichtet hatte. Es gibt dafür eine klare deutsche Beschreibung: Zensur. Selbstverständlich kann sich Google auch nicht herausreden, es wären nur Seiten gelistet mit dieser Überschrift, Seitentitel, Html-Titel, Html-Beschreibung, Html-Content, nur den exakten Wortlaut besitzen, nur strengst wissenschaftliche Seiten, nur populäre Seiten, nur... Es wird der übliche Google Mischmasch geliefert, wobei höchst geheim dem tumben Publikum vorenthalten wird, was Googles Wohlwollen findet und damit ganz oben gelistet wird, was ganz unten gelistet wird und was gar nicht gelistet wird. Vor Google passten sich die Suchmaschinen dem Internet an, als Google schließlich die heutige Monopolstellung innehatte, drehte Google den Spieß um, nun mussten die Internet-Autoren nach Googles Pfeife tanzen. Was nicht Googles Vorgaben genügt,  fliegt raus. Fanden vorher Suchmaschinen alleine raus in welcher Sprache eine Seite geschrieben war, um was sich der Inhalt drehte, so musste dies nun explizit in Html meta-Zeilen angegeben werden oder es gab Minuspunkte. Aber das genügt selbstverständlich bei weitem nicht. Was Googles Gnade findet, was hohes Ranking bringt, darüber darf sich das dumme Volk in tausenden von Internet-Seiten (sog. SEO-Seiten) den Kopf zerbrechen, Google fördert dies sogar, indem es alle paar Monate seine ranking-Schemata ändert und dann sibyllinisch dem Volk einige Brocken vorwirft, was das Wohlgefallen des Gottes Google finden könnte. Woraufhin die hohen Priester (der von Google abhängigen SEO-Seiten) auf ihre Pyramiden steigen und im Dunst der Orakel-Dämpfe dem Volk verkünden, was der Gott Google dem Volk mitteilen will. Ganz wie zu Zeiten der grausamen Mayaherrscher oder der absolutistischen Könige, wenn dem absoluten Herrscher gerade einmal die Laune danach war, einige seiner Untertanen mal eben über die Klinge springen zu lassen.  Orwells "1984" ist aktueller denn je.

PS. Vielleicht ist das alles aber auch gar nicht so geheimnisvoll, wie wir niedere Erdenbürger das empfinden. Vor einigen Jahren war im Internet noch ein Zeitungsartikel zu finden, in dem nachzulesen war, dass Larry Page jeden Morgen mit Keith B. Alexander telefoniert, um sich seine täglichen Direktiven abzuholen. Was verschiedentlich dann so gedeutet wurde, dass Google nur ein NSA/CIA-Produkt sei.  Dieser Zeitungsartikel verschwand dann allerdings schnell und unauffindbar. Ja, wie wahr ist doch der dümmliche Spruch deutscher Zeitungsredakteure "Das Internet vergisst nichts!" Google hat genaueste und knallharte Vorstellungen davon, was weg kann und was noch gebraucht wird. Mit diesem Ansatz sehen wir dann auch klarer: In instabilen Zeiten, wie sie zur Zeit in den USA herrschen, darf so etwas nicht unter das Volk. Wenn schon sämtliche Arbeitsplätze vernichtet sind, darf nicht auch noch bekannt werden, dass die Wissenschaft hundert Jahre auf dem falschen Dampfer fuhr.

In diesem Zusammenhang sollte man Googles Larry Page den "Anti-Wissenschaftspreis" verleihen, denn indem Google verhindert, dass diese Site gefunden wird, dass US-Wissenschaftler auf diese Site gelangen und somit von der Widerlegung der Raumzeitkrümmung erfahren, ist das "Tal der Ahnungslosen", das man zu DDR-Zeiten in Dresden vermutet hatte , heute wohl in den USA zu finden. Vielleicht erfährt Google ja auf diese Weise welchen Bärendienst es seinem Land mit diesem Verstecken erweist. Eine englischsprachige Kopie dieser Seite werde ich entsprechend nicht ins Netz stellen. Englischsprachige Benutzer sollten Google Translate benutzen. Es wird interessant sein, welche abstrusen Theorien daraufhin kursieren werden.

All dieses "Verstecken" durch Google konnte allerdings nicht verhindern, dass schon Millionen Menschen diese Site in den 15 Jahren ihres Bestehens besucht haben. Denn obwohl Google defacto Monopolist ist - bing und yahoo dürfen als Kümmerpflänzchen den Suchmarkt am äußersten Rand garnieren um die Monopolstellung Google's nicht allzu offensichtlich werden zu lassen - erreichen findige Menschen diese Site auch ohne Google's Hilfe. Dabei zeigt unter anderem bing auch was eine wirkliche Suchmaschine leisten kann: bing weiß durchaus, dass diese Site am Ursprung der barycenter-Diskussion und somit der Exoplaneten-Suche war. Das Wissen um die wahren Zusammenhänge ist also schon lange "unter dem Volk", obwohl keines der führenden Massenmedien dies jemals thematisiert hätte. Dies wird fraglos den Untergang der journalistischen Medien weiter befördern, die ohnehin vom Internet schon hart gebeutelt sind. "Spiegel"-Abonnenten sollten ihr Geld zurückverlangen für 15 Jahre Falschinformation. Sollte sich der "Spiegel" als der eigentliche Vorreiter des "postfaktischen Zeitalters" erweisen? Sollten Spiegel Mitarbeiter wirklich so vollkommen unfähig sein, dass sie nicht die richtigen Zusammenhänge im Netz recherchieren können?  Deutsche und US-Bürger sollten erwägen Google und die großen Massenmedien zu verklagen wegen Nachrichtenunterdrückung, da über 15 Jahre immense Steuergelder verschleudert wurden um eine Theorie zu beweisen, die gegen elementare physikalische Gesetze verstößt. 

2) Die Masse des Zentralgestirns bewirkt in der Einsteinschen Massen-Krümmungstheorie die Krümmung der Raumzeit. Es müsste aber der Massenschwerpunkt sein, der die Krümmung bewirkt, betrachtet man die Bahn der Planeten. Dann würde aber die Bewegung des Zentralgestirns um den Massenschwerpunkt ein Problem darstellen usf usf...

3) Einige der frühesten Exo-Planetenfunde nach 1995 überraschten die Astronomen mit extremen Umläufen: OGLE-TR-113 umrundet seinen Stern in 1.43 Tagen , WASP-3b umrundet seinen Stern in  1.8 Tagen, viele der neu gefundenen Planeten weisen Umläufe kürzer 3 Tage auf, extrem kurze Umlaufzeiten waren zu Beginn der Exoplanetenentdeckung eher die Regel als die Ausnahme

4)Niemand käme auf die Idee heute noch nach Beweisen für die Theorien der Alchemisten zu suchen, weil ganz einfach die Grundlagen und Grundannahmen  der Alchemie durch die heutige Physik und Chemie widerlegt sind oder ad absurdum geführt wurden. Und selbst wenn mit dem heutigen Wissen und der heutigen Technologie einige der Annahmen der Alchemisten realisierbar wären oder gar mit immensem Aufwand bestätigt würden, niemand käme auf die Idee, die Alchemie zu rehabilitieren.

5) Kurze Chronologie der Anerkennung der Rotation unseres Sonnensystems um den Massenschwerpunkt:

  • Meine verschiedenen Dispute als Schüler mit meinen Physiklehrern (2 davon promoviert) in den Jahren 1965-68 vernachlässigend, hatte ich im Jahr 1969 einen sehr intensiven wissenschaftlichen Disput über einen ganzen Nachmittag mit meinem damaligen Physik-Professor in Darmstadt, Prof. Weber, in dem ich die Rotation unserer Sonne um das Schwerezentrum unseres Sonnensystems auf die Tafel malte und ihm meine Schlüsse aus einer solchen Rotation versuchte nahe zu bringen. Das wesentliche Gegenargument war damals schon der Widerspruch zur Raum-Zeit-Theorie Einsteins.
  •  In der Folgezeit hatte ich verschiedenste Diskussionen mit Physikern und Ingenieuren unterschiedlichster akademischer Graduierung, unter anderem verschiedenster Professoren an physikalischen Instituten der Universitäten Marburg und Hamburg und Desy (Deutsches Elektronen Synchrotron HH).
  • Der Artikel von Werner Herzog in "Sterne und Weltraum" 5/88 S.324 "Die durch den Planetenumlauf erzeugte Bahn der Sonne" wiederholte meine Darlegungen von 1969 gegenüber Prof. Weber fast bis ins Detail. Allerdings enthält der Artikel eins, zwei falsche Darstellungen und kann die Tragweite des Sonnenorbits nicht einschätzen: "die Betrachtung der Sonnenbahn (..) interessant ist, aber ein Nutzen nicht erwartet werden kann."
  • 1991 wandte ich mich in Briefform an verschiedenste astronomische und physikalische deutsche Institute und Zeitschriften, unter anderem "Max-Plank-Institut für Astrophysik", Garching, "Max-Plank-Institut für Astronomie", Heidelberg, "Physikalische Blätter", "Annalen der Physik", Marburg, usf .
  • Schließlich wurde in 1991 das "Barycentric Julian Date" ,BJD, von der Physik anerkannt, das das vorher geltende "Heliocentric Julian Date" ablöste: "In 1991, the BJD replaced the Heliocentric Julian Date (HJD), which reduced times to the centre of the Sun, which itself orbits the barycentre."
  • 1995 schließlich wurde der erste Exoplanet durch Mayor und Queloz entdeckt: Discovery of a Planetary Orbit In 51 Pegasus (M. Mayor & D. Queloz).
  • 1997 berichtete die New York Times über die Bahn der Sonne:
  • The Wobbling Sun

     

Bleibt vielleicht noch die negative Seite von Wikipedia in diesem Zusammenhang zu erwähnen. Sowohl 2002 als diese Seite unter "sunorbit.net" und "sunorbit.de" zum ersten Mal online ging  als auch heute wird und wurde Wikipedia benutzt, um ideologisch gegen diese Site vorzugehen. 2002 wurde absichtlich der Sonnenorbit falsch dargestellt, eine geradezu groteske Falschdarstellung, sowohl in der englischen als auch deutschen Wikipedia, trotz des 97er NYTimes-Artikels (der übrigens damals nicht im Netz zu finden war und erst sehr viel später im Netz auftauchte. Selbst 2009, als ich diese Site nach schwerer Krankheit wiedereröffnete, war der Artikel von Cathy Jordan "Does the sun orbit the earth as well as the earth orbiting the sun"  die Standard-Behandlung dieses Themas im Netz - der Titel zeigt die bewusste groteske Falschdarstellung (nur Deppen, die glauben, die Sonne rotiere um die Erde, glauben es sei erwähnenswert, dass die Sonne eine Bahn beschreibt) selbst noch 2009. Offensichtlich wurde aber Cathy Jordan ihre "good enough approximation for most purposes" doch von einigen US-Zeitgenossen um die Ohren geschlagen. Heute weiß auch Cathy Jordan wie der Sonnenorbit aussieht. Heute wird bewusst das Problem des Massenschwerpunkts im Raumzeitkrümmungs-Zusammenhang (nicht nur) in Wikipedia falsch dargestellt. Davon unbenommen bleibt Wikipedia selbstverständlich eine positive Initiative, auch wenn sie von Ideologen (und leider auch Chauvinisten) missbraucht werden kann.

Und noch ein übrigens: Mit dem Sitentitel "Wie Wissenschaft wirklich funktioniert" wollte ich durchaus den Wissenschaftsbetrieb und dieses seltsame Wesen, das "bürgerliche Genie", wie es bis heute durch die Medien geistert und verklärt wird,  in Frage stellen. Sowohl von Newton[*] als auch Leibniz - mit den frühesten Vertretern dieses Genres - ist bekannt, dass sie mit Jesuiten-Patres Kontakt hatten, die aus Indien und China das Wissen um die Integral- und Differentialrechnung und wahrscheinlich auch um die Bahnen der Planeten und deren mathematische Beschreibung mitgebracht haben. Newton war eigentlich Alchemist und kein Naturwissenschaftler[10]. Was, wenn einer seiner Studenten ihm eines Tages eine Berechnung vorgelegt hätte, dass die Planetenbahnen sich berechnen lassen, einer einfachen mathematischen Formel folgen? Von Newton ist bekannt, dass er am Ende seines Lebens zahllose Dokumente und Schriften verbrannt hat, die womöglich kompromittierend für ihn waren. Newton war krankhaft ehrgeizig. Obwohl z.B. Leibniz die Integral- und Differentialrechnung 1684 und 1686 als erster  veröffentlicht hatte, bestand Newton darauf, sie schon 1666 und 1676 entwickelt zu haben. Noch heute soll es Professoren geben, die schamlos die Arbeit ihrer Assistenten zu ihrer Eigenen erklären. Das Internet hat hier zwar ein minimales Korrektiv gebracht, absolut unüblich ist es wohl heute noch nicht. Das Gerangel um die Erstnennung in wissenschaftlichen Arbeiten ist jedem im Wissenschaftsbetrieb nur allzu bekannt. Hier spielen Abhängigkeiten eine nicht zu unterschätzende Rolle. Und wie zu Alchemisten-Zeiten ist die Hochstapelei und das Abschotten gegen die Außenwelt durch eine Insider-Sprache üblich, die nur von den "Eingeweihten" verstanden und gesprochen wird. So lächerlich es Außenstehenden erscheinen mag: griechische und lateinische Wortfetzen entscheiden in professoralen Zirkeln immer noch über Autoritätsansprüche. "Der Muff von tausend Jahren..." regiert leider immer noch. Die moderne Form des Muffs ist der Peer-Review.  Durch den Peer-Review wird sichergestellt, dass der Mainstream nicht in Frage gestellt wird. Dies gilt für alle wichtigen wissenschaftlichen Blätter. Die hier vorgestellte Theorie hätte entsprechend nicht die geringste Chance gehabt in einer hochrangigen wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlich zu werden, da dem Redakteur die unmittelbare Gefahr für den Mainstream, die Raum-Zeit-Krümmungs-Theorie klar gewesen wäre. Aber selbst in drittklassigen Zeitungen wären Antichambrieren und Kungeleien mit dem Herausgeber von Nöten gewesen um den Widerspruch zur vorherrschenden Theorie zu kaschieren, etwas was mir zutiefst zuwider ist.

(* In England ist es besonders einfach zum Genie erklärt zu werden, man muss nur im Todesjahr eines anderen Genies oder an einem durch hundert teilbaren Jahrestag der Geburt oder des Todes eines anderen Genies geboren sein und schon ist man auch ein Genie. Ein Procedere, das nicht von ungefähr an die Alchemie erinnert. Dies galt für Newton und dies gilt für Stephen Hawking, der am 300.Todestag von Galileo Galilei geboren wurde. 

6) Und nicht über Jahre und Jahrzehnte die Verhöhnungen, Verleumdungen und verächtlichen Bemerkungen erdulden mussten. In englischsprachigen Foren z.B. wurde vor dieser Quak-Site gewarnt. Selbst heute im Jahre 2017 erhält man in Google auf der ersten Ergebnisseite bei einer Suche "sunorbit.net" ganz oben eine Seite, die sunorbit.net mit "Trustworthiness poor" einstuft.  Es hat sich seit den Zeiten Galileis absolut nichts geändert. Einzig die Rolle von Kirche und Physik ist vertauscht. Es dauert heute eher länger bis sich Neues durchsetzen kann. In deutschen Medien werden genau die 'Experten' zu den heute von der Wissenschaft anerkannten Theorien dieser Site und daraus resultierenden Forschungsergebnissen  befragt, die noch gestern all dies als katastrophalen Unsinn bezeichnet haben. Adenauers 'was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern' lässt grüßen! 

7) Nur wer ermessen kann, was hier alles im Physik-Gebäude einstürzt, kann verstehen, warum man sich mit Händen und Füßen gegen diese Site, gegen diese Erkenntnis zur Wehr setzt. Als nur ein Beispiel seien hier schwarze Löcher erwähnt, die bekanntlich von der heutigen Astronomen- und Astrophysiker-Generation überall im All vermutet und behauptet werden. Auch im Zentrum unserer Galaxis soll bekanntlich eines sein Unwesen treiben - obwohl es sich beharrlich weigert, auch nur einer der Vorhersagen der 'Schwarzen-Löcher-Physiker' zu folgen.  Schwarze Löcher ergeben sich direkt aus Einsteins Theorien und bevölkern seitdem nicht nur die Science-Fiction Literatur. Tausende wissenschaftliche Artikel beschäftigen sich damit, tausende Wissenschaftler glauben an ihre Existenz. Tausende Bücher, tausende  Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln haben sich damit beschäftigt. Ganze Lebenswerke heutiger Wissenschaftler würden mit ihrer Widerlegung nichtig (auch Lebenswerke so genannter Genies). All dies ist Makulatur, kann in den Reißwolf, auf den Müllhaufen der Geschichte.

8) Diese Menschen können es sich aussuchen, ob man ihnen den Vorwurf machen soll, dass sie wissenschaftliches Arbeiten, wissenschaftliches Zitieren nicht beherrschen, oder dass sie extrem unehrlich sind. Bleibt zu hoffen, dass diese Menschen sich damit selbst aus dem Wissenschaftsbetrieb katapultiert haben.

9)Andere glauben plötzlich ganze Bündel an Widersprüchen zu Einsteins Theorien entdeckt zu haben, wie etwa "Jenseits von Einsteins Universum",2016,R.Vaas,Kosmos.

10) Selbst die Erkenntnisse Newtons zur Lichtbrechung gehen auf andere Gelehrte vor ihm zurück. Der irakische Gelehrte al-Haitham (Kitab-al-Manazir - "Das Buch der Optik") kannte schon den Aufbau des Auges, wusste um die Bedeutung der Linse. Auch widerlegte er  die Sehstrahlentheorie der Griechen, wonach ein unsichtbares Licht vom menschlichen Auge ausgeht. Er war der Erfinder der Lupe. Lesesteine aus Glas waren das Ergebnis seiner Forschungen zur Lichtbrechung und Lichtreflektion. Die Erkenntnisse al-Haithams über Optik und Lichtbrechung schrieb man später  Isaac Newton zu.

11) Die NASA (und die ESA) haben die Barycenter-Diskussion als letzte mitbekommen, dann aber eilig 2009 einen 'Exoplanetenjäger' ins All geschickt: Keppler. Ungefähr zur selben Zeit muss diese Seite entstanden sein, die ihr Entstehungsdatum nicht preisgibt (nur update Daten, die für ein späteres Entstehungsdatum sprechen: 2016,2017): https://spaceplace.nasa.gov/barycenter/en/. Diese Seite dient seither den meisten anderen Barycenter-Seiten als Vorlage. Vielleicht könnte jetzt ja auch noch jemand die NASA und die Physik-Gemeinde unterrichten, dass auch Galaxien Schwerezentren besitzen, damit endlich der unsägliche Unsinn aufhört, der bis heute in wissenschaftlichen Arbeiten und US-Dokumentationen über schwarze Löcher verbreitet wird. Beobachten Sie selbst, wie lange es nun wieder dauert, bis auch diese Erkenntnis bei der Physik-Gemeinde und der NASA angekommen ist. Sollte dieses Mal der Groschen nicht wieder 50 Jahre benötigen, um zu fallen, könnte ich der Physik ein weiteres Geheimnis verraten. Allerdings steht zu vermuten, dass sie dann auch selbst darauf kommt.