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Massengewinn der Erde und Klimawandel

 

Urzeitlicher Siegelbaum(21), heutiger Waldschachtelhalm, Argentinosaurus huinculensis  (Man beachte die Menschen links im Bild!), Einschlagskrater Mond (Bild:  NASA/LRO/LOLA/GSFC/MIT/Brown)

 

 
 

Es ist vollkommen unverständlich, dass bisher weltweit noch niemand auf die folgenden Zusammenhänge hingewiesen hat.

Nur eine all zu statische  Beschreibung der Verhältnisse in unserem Sonnensystem durch die Physik lässt dies verstehen. Da die heutige Physik davon ausgeht, dass die Sonnenenergie aus Fusionsprozessen stammt, geht die Physik von einer (fast) statischen Sonnenmasse in dem uns hier interessierenden Zeitraum aus. Entsprechend statisch muss dann auch die Erdmasse gesehen werden, denn ansonsten müsste die Erdbahn im Laufe der Jahrmillionen messbar variiert haben, da die Masse der Sonne und der Erde direkt als Produkt in die Newtonsche Massenanziehungsgleichung(37) eingeht.

Seit die Astronomie als Wissenschaft betrieben wird, haben die Astronomen und Geologen die Zahl der auf die Erde pro Anno niedergehenden Meteoriten - und damit deren Gesamtmasse - immer weiter nach oben korrigieren müssen. Insbesondere war man in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, als die Physik sich auf Fusionsprozesse als Ursprung der Sonnenenergie festlegte, von bei weitem zu niedrigen Meteoritenniederschlägen ausgegangen. Damals verkannte man nicht nur die Natur der Mondkrater(39), irdische Meteoritenkrater hatte man in ihren Ausmaßen noch nicht wahrgenommen. Neuere Untersuchungen (12)(13)(14) und Entdeckungen von Meteoriteneinschlagskratern aus der allerletzten Zeit (9) (10) (11) ergänzen das Bild der Wissenschaft in diesem Punkt ständig(63). Bedenken sollte man dabei, dass zweidrittel der Erdoberfläche aus Wasser besteht(16). Neue Entdeckungen jeweils hier.

Diese Vorgabe durch die Physik führt dazu, dass andere Wissenschaften - etwa die Paläontologie oder Geologie(62)  oder Biologie(58) - seit mittlerweile Jahrzehnten daran gehindert werden, richtige Schlüsse aus empirisch vorfindbaren Tatsachen zu ziehen. Während dies in wissenschaftlichen Studien(15) selbstverständlich nicht thematisiert wird, allerhöchstens als "enigma" angesprochen wird, werden dieselben Forscher in informellen Gesprächen oder Presseveröffentlichungen wesentlich deutlicher: „Die gewaltigsten der so genannten sauropoden Dinosaurier waren mächtiger als es die Naturgesetze erlauben“, erklärt der Bonner Paläontologe Martin Sander im Kölner Stadt-Anzeiger, was die Zeitung dann unwidersprochen übersetzt mit "Eigentlich hätte es Sauropoden gar nicht geben dürfen." Ersetzen Sie in dem Zitat "Naturgesetze" durch "Physik" um die ganze Brisanz der Aussage zu erfahren. Da solche Aussagen aber in wissenschaftlichen Veröffentlichungen unterbleiben,  drehen sich verschiedenste Wissenschaften außerhalb der Physik im Kreis. Die Physik selbst selbstverständlich auch, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Derzeit geht die Wissenschaft von einer jährlichen Meteoriten-Niederschlagsmenge (inklusive kosmischem Staub) von 50.000-400.000 Tonnen/Anno aus (andere Angaben 107-109 kg/anno, Originalarbeiten hier oder hier). Obwohl diese Zahl auf den ersten Blick hoch erscheinen mag, ist anzunehmen, dass diese Zahlen weiter nach oben korrigiert werden müssen(8). Da auf der Sonne eine ähnliche Masse multipliziert mit der Masse der Sonne (332.000 Erdmassen) niedergeht bedeutet dies, dass auf der Sonne in den letzten 5 Milliarden Jahren fast ein viertel der Erdmasse niedergegangen ist (was in etwa dem Verlust durch Strahlung entsprechen würde), auf der Erde 4.5 * 1018 kg. Dies wohlgemerkt falls die heutigen Annahmen richtig sind und nicht nach oben korrigiert werden müssen.  Es steht desweiteren zu vermuten, da die Erde biologisch aktiv ist, daß sich hierzu die über die Jahrmillionen angesammelte Biomasse addiert.

Jeder Archäologe weiß, dass man nur in die Tiefe graben muss, um auf Artefakte aus früheren Zeiten zu stoßen. Nach dem Lagerungsgesetz ist eine der Prämissen der Geologie, dass die oberste Erdschicht immer die jüngste Schicht ist, darunter liegende älter. Gleichzeitig geht man grundsätzlich von einer horizontalen Schichtung aus. Ist dies nicht der Fall, muss eine spätere Störung vorliegen. Alltagswissen ist es, dass Kohlenflöze(22) oder Erdöl(34) - die nichts anderes darstellen als versteinertes oder verflüssigtes organisches Material der Vorzeit - tief in der Erde zu finden sind.


Warum es nun kein Alltagswissen ist, dass die Erde in der Zeit ihres Bestehens durch diesen extraterrestrischen Eintrag an Masse dazu gewonnen hat, liegt in dem Fakt begründet, dass die Erdkruste im Laufe der Jahrmillionen durch Kontinentalverschiebungen, Verwerfungen und Vulkanismus mit Lava überdeckt, gefaltet, verschoben, verworfen, gehoben, abgesenkt und teilweise vollkommen neu geschichtet wurde. Dies an manchen Stellen sogar mehrfach.  Wind, Gletscher, Erosion usw tragen ein übriges bei.

 

 

Folgende Fakten sind Indizien für eine wesentlich größere Dynamik und eine Zunahme der Erdmasse in den letzten 100 Millionen Jahren

(Kurze Erklärung: Ein Planet mit kleinerer Masse hat eine niedrigere Anziehung.(54). 1 Tonne=1000kg)

  • Die großen Dinosaurierarten (Sauropoden) hätten unter heutigen Schwerebedingungen gar nicht existieren können. Wenn sie nicht durch ihr eigenes Körpergewicht erdrückt worden wären, hätten sie immense Kräfte aufbringen müssen, um ihren Hals erheben zu können, hätten gewaltige Kräfte für ihre Fortbewegung aufwenden müssen, wären mit jedem Schritt auf nicht felsigem Grund äußerst tief eingesunken(64). Ein immenser Energiebedarf wäre die Folge gewesen. Da die großen Dinosaurierarten sämtlich Pflanzenfresser waren, ist fraglich, ob sie ihren Energiebedarf hätten decken können(60). Die Annahme, dass etwa der bis zu 100 Tonnen (1 Tonne = 1000kg) schwere und 30-40m lange Brachiosaurus/Ultrasauros/Supersaurus (die Gewichtsangaben schwanken stark und werden immer weiter nach unten korrigiert(1), da unter heutigen Schwerebedingungen 100 Tonnen vollkommen unmöglich erscheinen(3).) ständig untergetaucht im Wasser lebte, ist alleine schon aus dem Grund abwegig, dass das Atmen wegen des Wasserdrucks ziemlich unmöglich gewesen wäre. Außerdem musste er zumindest zur Eiablage an Land, was eine untergetauchte Lebensweise in dem hier betrachteten Zusammenhang bedeutungslos macht. (Zum Vergleich: Elefanten bringen etwa 5-7 Tonnen auf die Waage, der größte jemals erlegte Bulle maß in der Länge wenig über 10 Meter. Dabei sollte hier und im folgenden beachtet werden, dass ein solcher Vergleich unstatthaft ist, da die bisher gefundenen Dinosaurier nicht die geringste Aussage über Maximalgröße etc zulassen. Auch Argentinosaurus scheint nicht das letzte Wort in Punkto Gigantomanie zu sein, es wurden schon Einzelknochen einer noch größeren Art gefunden(36). Vergl. auch hier.)  

  • Es ist vollkommen unvorstellbar, dass Flugsaurierarten (Pterosauria) mit Flügelspannweiten von 10 Metern und mehr ( Azhdarchidae bis 12 m(4)) eine Chance gehabt hätten unter heutigen Schwerebedingungen überhaupt zu starten. Die Vorstellung, dass die großen Flugsaurier für jeden Start erhöhte Positionen erklommen, ist vollkommen unrealistisch. Dies insbesondere, da einige Pterosaurierarten über extrem kurze Beine verfügten und die Zehenstellung zum Sitzen auf Ästen vollkommen ungeeignet ist(45). Zudem muss man bei einigen Arten auch noch von einer unseren heutigen Geiern ähnlichen Lebensweise ausgehen, was Starts in absolut ebenem Gelände bedingen würde. Bei anderen Arten (etwa Pteranodon, Spannweite 7-9m) muss man von einer maritimen Lebensweise ausgehen, was zumindest gelegentliche Starts aus dem Wasser heraus bedingen würde. Diese sind noch schwieriger unter heutigen Schwerebedingungen vorstellbar. (Zum Vergleich: Heutige Schwäne mit ihren Spannweiten bis zu 2,40 Metern haben ein  Gewicht bis zu 14,3 kg.) Die zur Fusionsenergie kompatible Auslöschung der Dinosaurier durch einen einzelnen niedergegangenen Meteoriten auf der Halbinsel Yucatán (oder einigen wenigen Meteoriten) oder verringerter Sauerstoffgehalt der heutigen Atmosphäre oder auch mehrere Vulkanausbrüche in kurzen Zeitabständen kann weder hierfür noch für die folgenden Punkte eine Erklärung liefern.

  • Unenlagia ("Halbvogel") wird aufgrund seines Gewichts (um die 100kg, andere Angaben 40kg(5)) nicht den frühen Vögeln zugerechnet, sondern den Dromaeosauriden. Gleichwohl ist bei diesem wohl befiederten Dinosaurier der Schultergürtel schon so gebaut, wie er sonst nur bei Vögeln gebaut ist und ein Schlagen der Flügel erlaubt, die Armknochen weisen die nötigen Modifikationen für ein Falten der Flügel auf. Unenlagia hatte in vielen Punkten mehr Ähnlichkeit mit modernen Vögeln als etwa Archaeopteryx, der heute als der Urahn der Vögel gilt(49). (man betrachte andere vogelähnliche unter diesem Gesichtspunkt! Aber auch den 5m langen und 200 kg schweren Austroraptor Cabazai. Fand damals schon ähnliches statt wie bei heutigen Laufvögeln? ). 

  • Es wurden bisher Dinosauriereier bis zu einer Größe von 20-60 cm Länge gefunden. Man stelle sich nun bei einem Ei dieser Größenordnung die zugehörige Fallhöhe bei einem Brachiosaurus, Argentinosaurus oder Puertasaurus oder Futalognkosaurus vor, die wohl kaum unter einem Meter gelegen haben kann (Bei nach neuen Erkenntnissen korrigierter Beinstellung  wohl eher 2 Meter und mehr. Man beachte in diesem Zusammenhang die evolutionären Anpassungen die beim (lebendgebärenden!) Elefanten stattgefunden haben, um die Fallhöhe nicht zu groß werden zu lassen.). Dies ist unter heutigen Schwerebedingungen unvorstellbar. Hier dürfte einer der wirklichen Gründe für das Aussterben der großen Dinosaurierarten gelegen haben, denn das prinzipielle Problem, dass die Eischale einerseits dick genug sein muss, um solche Belastungen zu überstehen, andererseits dünn genug, um Schlüpfen zu ermöglichen, lässt sich nicht lösen.  Als zusätzliche evolutionäre Anpassung ist hier die Konstruktion von Vogelbeinen zu erwähnen, da sie eine Fallhöhe von Null ermöglichten.

  • Seit jeher (und bis heute immer wieder) Gegenstand von Diskussionen, aber seit einer Studie der Columbia University zur Halsstruktur von Diplodociden aus dem Jahr 1993 scheint gesichert, dass Diplodociden ihren Hals nicht aufgerichtet tragen konnten. Sie hätten ansonsten ein 1,6 Tonnen (1600kg) schweres Herz benötigt, um das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen.  Dies obwohl lange Hälse generell als Anpassung an eine bestimmte Ernährungsstrategie  angesehen werden (ähnlich heutigen Giraffen, zum Vergleich Giraffenherz 11-12kg). Ähnliches gilt selbstverständlich für die anderen großen pflanzenfressenden Dinosaurier. Was, wenn nun dem einen oder anderen von ihnen ein besonders grüner Zweig in einer Baumkrone zusagte?  Wenn man sich als halbwegs intelligenter Mensch die Wälder des Jura nicht übersät mit ohnmächtigen Dinosauriern vorstellen kann oder will, sollte man sich mit dem Gedanken einer niedrigeren Erdanziehung zu dieser Zeit anfreunden.

  • Der unglaublich schwere und teilweise mehr als 8m lange Hals der Sauropoden veranlasste Forscher mehrmals, die Halswirbelknochen von einigen Arten zu untersuchen(59). Dabei entdeckten sie Lufteinschlüsse  in den Wirbelknochen, die das Gewicht um bis zu 10% verringerten. Der 4,5 Tonnen schwere Hals wird dadurch auf ein Gewicht von 4,050 Tonnen verringert, was immer noch dem Gewicht eines ausgewachsenen Elephanten entspricht.

  • Die Wissenschaft rätselt generell über das Begattungsverhalten der Dinosaurier, stellt man sich dies nun mit 100 Tonnen-Giganten (oder auch nur 50  Tonnen-Giganten...) unter heutigen Schwerebedingungen vor, wird das Rätsel unlösbar.

  • Das Kopfgelenk mancher Dinosaurierarten steht in keinem Verhältnis zur Größe des Kopfes, heutige Schwereverhältnisse vorausgesetzt. Der bis zu 2,5m lange extrem schwere Kopf mancher Arten wird z.B. von einem etwa faustgroßen Kugelgelenk an einer kaum stärker als armdicken Verlängerung gehalten. Die Vermutung einer extrem starken Muskulatur in diesen Fällen dürfte sich kaum halten lassen.

  • Auch in der Insektenwelt tauchten in dieser Zeit fliegende Riesenarten (z.B. im Oberkarbon vor 300 Mio. Jahren gigantische Libellen mit Spannweiten von 72cm und mehr(44)) auf, die unter heutigen Schwerebedingungen überhaupt keine Chance hätten zu starten oder zu fliegen  oder auf Wasserpflanzen und wassernahen Pflanzen zu ruhen. Aber auch sonstige gigantische Insektenarten dieser Zeit sind äußerst schwer unter heutigen Schwerebedingungen vorstellbar (z.B. gigantische Spinnen, Heuschrecken und Florfliegen bis 25 cm,  kurze Übersicht über Paläontologie hier, Zeitskala hier). Betrachtungen zu Reynoldszahl  bei Insekten und Vögeln hier. Spinnen bauten übrigens schon damals Netze. Man stelle sich eine 25cm Florfliege unter heutigen Bedingungen in einem heutigen Spinnennetz vor.

  • Seit Darwin eines der größten Probleme der Evolutionstheorie: was brachte unterschiedlichste Arten dazu zu fliegen(48)?  Das Problem ist kein marginales: Zwei Drittel der heute lebenden Tiere können fliegen(43). Viele Hypothesen wurden hier schon aufgestellt und wieder verworfen, da sie unter heutigen Schwerebedingungen unwahrscheinlich sind. Bei Insekten ist z.B. die Umbildung von externen Kiemen bei amphibisch lebenden Larven eine derzeitige Vermutung der Wissenschaft(55). Bei einer sehr viel geringeren Erdanziehung früher wäre dies nicht mehr vollkommen abwegig.

  • Nicht nur in der Tierwelt herrschte vor 70 Millionen Jahren ein Gigantismus vor, auch die Pflanzenwelt brachte seit dem mittleren Devon und Karbon Riesenarten hervor, die heute ausgestorben oder miniaturisiert sind und nur noch als Versteinerungen zu bewundern sind(20).

  • Selbstverständlich gab es im Erdmittelalter (Mesozoikum)  auch kleine Tierarten (z.B. die Vorläufer der Säugetiere) oder Tiere und Pflanzen von heutiger Größe(56) und selbstverständlich gab es auch Erdzeitalter mit kleineren Arten. Wenn jedoch die gesamte belebte Natur einen Gigantismus hervorbringt(6) oder zumindest zulässt, muss dies einen Grund haben oder anders ausgedrückt, muss es einen Grund geben, wieso heute dieser Gigantismus nicht mehr zu beobachten ist(7). Insbesondere kann ein einzelner Meteoriteneinschlag (oder auch einige wenige..) nicht erklären, wieso zumindest in der Pflanzenwelt nicht einige der Riesenwuchs-Arten überlebt haben oder bei den überlebenden Arten eine regelrechte Miniaturisierung einsetzte.  Zudem sind die verschiedenen Massenaussterbeereignisse nach neueren Erkenntnissen zeitlich nicht so scharf zu lokalisieren, wie früher angenommen. Neuere Analysen (z.B. Juli 2008) fanden, dass etwa die Artenvielfalt der Dinosaurier bereits seit der mittleren Kreide beständig abnahm.

  • Nimmt man einen generellen Selektionsdruck zu größeren Arten sowohl in der Tier- als auch Pflanzenwelt an, so sind zwar einzelne Anpassungen nach unten möglich, die allgemeine Tendenz sollte jedoch zu größeren Arten zeigen. Dieser Selektionsdruck resultiert unter anderem aus der noch nicht ganz verstandenen Tatsache(2), dass Tiere mit größerer Masse Energie besser nutzen als kleine und stellt damit einen zwingenden Entwicklungsdruck dar, dessen Durchbrechung einen äußeren Grund haben muss. Bis zur Erdneuzeit (Känozoikum) ist diese Tendenz zu größeren Arten daher auch beobachtbar. Genau das Gegenteil ist jedoch seither der Fall(7). Unzählige Beispiele existieren hierfür. Der gesamte Prozess wiederholte sich in der Erdgeschichte mehrmals.

  • Ein Vorfahr des heutigen Krokodils, Purussaurus brasiliensis, erreichte eine Länge bis zu 17 Metern und ein Gewicht von über 20 Tonnen. Man stelle sich diesen Giganten unter heutigen Schwerebedingungen an Land vor! Eine andere Art, Deinosuchus (in Fachliteratur auch Phobosuchus genannt) soll bis zu 15 Meter Länge erreicht haben.  Zur amphibisch/aquatischen Lebensweise gilt das oben schon Gesagte.

  • Im Eozän treten die bis zu 2.5m hohen Titanotheriidae auf - vermutlich Vorläufer der Pferde und Tapire - die sich aus recht kleinen Arten zu tonnenschweren Kolossen entwickeln und im Oligozän bis ins Miozän als Vorläufer der Nashörner das Indricotherium oder Baluchitherium(42) mit 20 Tonnen. Gastornis, der Riesenvogel des Paläozän und Eozän (100kg Gewicht, 2m Höhe, frühere Rekonstruktionen, die heute verworfen werden, bis zu 3m Höhe) wird entsprechend der heutigen Betrachtungsweise als flugunfähig angesehen. Im weiteren vermutet man in Gastornis wegen seines riesigen Schnabels einen Fleischfresser. Dem widerspricht jedoch die Form des Schnabels, die eher dem von Samen- und Nussfressern ähnelt und auch der behäbige Laufapparat von Gastornis, der so gar nicht zu einem Jäger passen will.

  • Im Miozän bildet das 3m hohe Gomphotherium den Übergang zum Mastodon und Elephanten.

  • Das vor 300.000 bis 8000-2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung lebende Wollhaarmammut wies mit 8 Tonnen (12 to max) eine erheblich größere Masse als heutige Elefanten auf. Die bisherigen Theorien zum Aussterben der Mammuts sind wenig stimmig und in weiten Teilen widerlegt: übermäßige Bejagung durch den Menschen oder starke Abkühlung durch den Einschlag eines oder mehrerer großer astronomischer Objekte geringer Dichte vor etwa 13.000 Jahren. (Vergleiche auch Mastodon und Quartäre Aussterbewelle.)

  • Selbst das natürliche Vorkommen von Elefanten beschränkt sich heute(17) auf weitgehende Äquatornähe (niedrigere Erdanziehung(38)). Die Lebenserwartung in Zoos beträgt im Mittel mit etwa 17Jahren nur ein Drittel bis ein Viertel der von wildlebenden Elefanten(19).

  • Sofern der Mensch sie nicht ausgerottet hat, existierten oder existieren noch heute auf allen äquatornahen Erdteilen  flugunfähige Großvögel / Laufvögel ( Strauss, Emu, Nandu, Kasuar, noch früher 3 Meter hohe Elefantenvögel und Moa...). Obwohl bei vielen die Flugmuskulatur, der Flugapparat zurückgebildet ist, ist nicht auszuschließen, dass sie bei geringerer Erdanziehung früher flugfähig waren. Andere heute noch flugfähige Großvögel, wie etwa der Kondor, haben in den letzten 60-70 Millionen Jahren eine erhebliche Verkleinerung in Spannweite und Körpergröße erfahren, wie Fossilien belegen (7Meter Spannweite gegenüber 3,20m heute)(61)(58).(Vergleiche auch Spätquartäre Avifauna)

  • Selbst in den letzten 5000 Jahren lassen sich Anzeichen entdecken für eine zunehmende Erwärmung : menschliche Hochkulturen im eurasischen Raum haben sich kontinuierlich auf der Nordhalbkugel nach Norden bewegt:  Ägypten (zeitweise inklusive heutigem Sudan, nubische Pharaonen, Königinnen, Pyramiden etc.), Babylon, Persien mit Persepolis als Zentrum mit seinen Vorläufern, den Induskulturen, danach Griechenland und Rom und Karthago, danach Mitteleuropa mit Frankreich, England und Deutschland als den führenden Industrienationen. Jeder, der in südlichen Ländern Urlaub macht, kann erahnen, dass es nicht am dortigen Menschenschlag liegt, dass die Produktivität in diesen Ländern nicht mit den führenden Industrienationen zu vergleichen ist, sondern dass ganz einfach die klimatischen Bedingungen eine hohe Produktivität verhindern. Auch in den Amerikas waren die frühen Hochkulturen in ähnlicher Entfernung zum Äquator angesiedelt: Mayas, Azteken, auf der Südhalbkugel die Inkas (Peru, Equador) und Vorläufer, etwa Caral oder Chachapoya. Auch in Asien sind ähnliche Tendenzen bekannt. Auch wenn diese Erwärmung mit Sicherheit keine große war, so findet sie doch in einem für den Menschen empfindlichen Temperaturbereich statt.

  • weitere Indizien existieren, für die die heutige Wissenschaft recht unzureichende Erklärungen liefert: etwa die per Felszeichnungen belegten Tierarten in der Sahara, die von Menschen gehaltenen Tierarten in der Sahara, die Süßwasservorräte unter der Sahara (und der Namib, in der Klimatologie wird dies und das letztere begründet mit den Eiszeiten und einer Abkühlung auf der Nordhalbkugel) etc. etc...

  • der folgende Fakt kann hier nur angedeutet werden, da er zu komplex ist, um hier behandelt zu werden(18).  Weder die Milankovitch-Zyklen, Veränderung der Exzentrizität der Erdbahn, Neigung der Erdachse, Taumeln der Erdachse, noch Schwankungen des CO2-Gehalts der Atmosphäre können die Eiszeiten in ihrem Entstehen, jedoch noch weniger in ihrem Verschwinden vollständig erklären. Zur Komplexität dieser Vorgänge tragen womöglich einige zusätzliche selbstverstärkende Kippvorgänge bei, die wir gerade erst beginnen zu verstehen (im Permafrost gebundenes Methan und CO2, Methaneisklumpen auf Meeresboden, vermutetes Abreißen des Golfstroms, El Nino etc.).

  • Der Mond entfernt sich messbar von der Erde (3-4 cm/Jahr) trotz der unbestreitbaren Tatsache, dass sowohl Erde als auch Mond ständig an Masse gewinnen. Dies macht selbstverständlich sämtliche "gesicherten" Aussagen der Physik zum Verhältnis Erde-Mond hinfällig. Zur einzig möglichen Erklärung hierfür siehe Vulkanismus.

  • Was niedergehende Meteoriten/Asteroiden betrifft, übernimmt die Erde für den Mond eine ähnliche Rolle wie Jupiter und  Sonne für die Erde. Entsprechend ist die der Erde abgewandte Seite des Mondes weitaus mehr Einschlägen ausgesetzt gewesen, als die uns zugewandte Seite(51). Wäre die Erde nicht biologisch(40) und geologisch aktiv, gäbe es keinen Grund anzunehmen, dass die Erde nicht ebenso einen mit Einschlagskratern übersäten Eindruck abgeben würde wie der Mond (41)(folgt man der heutigen Physik, was die Entstehung des Mondes anbelangt(50)). Auf dem Mond jedoch ist selbst das Mare Imbrium durch einen gewaltigen Einschlag entstanden, der selbst auf der Rückseite des Mondes Spuren hinterlassen hat (Van de Graaff Krater). Dies ist heute wissenschaftlicher Konsens. Die Atmosphäre der Erde hat bei solchen Einschlägen nur minimale Auswirkungen. Liste von Kratern, Eigenschaften, Maria, Bergen, Tälern auf dem Mond.

  • Sehr zum Erstaunen der NASA sind Einschläge auf dem Mars sogar so häufig, dass sie befürchtet, dass man auf irgend einem Punkt auf dem Mars alle 10-20 Jahre große Chancen hat einen Einschlag in direkter Nähe zu erleben. Bilder vom Mars Global surveyor zeigen allein 20 neue Krater auf der Marsoberfläche in 7 Jahren(53).

  • Die Erde entfernt sich messbar von der Sonne, trotz der unbestreitbaren Tatsache, dass sowohl Erde als auch Sonne ständig erheblich an Masse gewinnen.
     

 

Am 15.2.2013 ging ein Meteorit über Russland nieder und verursachte nicht unerhebliche Schäden. Lesen Sie hier mehr darüber.

 

Weiterer Dinosaurier größer als Argentinosaurus entdeckt.

Der vermutlich aus der Gruppe der Titanosauria stammende Dinosaurier soll laut BBC 77 Tonnen gewogen haben (entsprechend 16 ausgewachsenen afrikanischen Elefanten. Der Leiter des Paläontologie-Museums in Trelew, Ruben Cuneo, spezifizierte allerdings das Gewicht Mitte Mai 2014  laut der zuerst einzigen Quelle, einer AFP-Meldung, sogar auf über 100 Tonnen, was in etwa 20 afrikanischen Elefanten entsprechen würde. Die BBC Angabe ist jedoch alleine schon aus dem Grund äußerst fraglich, da Argentinosaurus in neueren Gewichtsschätzungen auf 83 Tonnen (60-88) veranschlagt wird, zehn Prozent größer würde demnach mindestens 91 Tonnen bedeuten.)  und eine Länge von 40m gehabt haben. Die Internetseite des Museums brach nach der Bekanntgabe zusammen. Hier die Original-Meldung bei AFP, hier bei BBC und hier Spiegel. Nachdem nun eine Woche später die Internetseite des Museums wieder erreichbar ist, zeigt sich, dass das Museum von 80 Tonnen spricht, die BBC dies also nach unten 'korrigiert' hat (AFP dagegen scheinbar nach oben).  Fotos des Sensationsfundes: 1 2 3 4 5 6 7 (MEF). Überreste von mindestens sieben weiteren Sauriern wurden gefunden. Der Fund ist deshalb so überaus bedeutend, da zehn Wirbel vom Rumpf und 40 vom Schwanz des Sauriers sowie Teile des Halses und "komplette Beine" gefunden wurden, somit der weltweit vollständigste Fund eines Sauropoden. José Luis Carballido, einer der acht an der Erforschung des Fundes beteiligten argentinischen und spanischen Wissenschaftler, sagte, dass sie bislang nur etwa ein Fünftel dessen ausgegraben hätten, was sich auf dem Feld befinde.

Auch die auf dem Ausgrabungsfeld vorgefundenen Pflanzenversteinerungen sind überaus interessant und für den hier gegebenen Zusammenhang äußerst aufschlussreich: Eine von der heutigen Flora sehr verschiedene Vegetation mit riesigen Bäumen und diversifizierenden Blütenpflanzen (vor 95 mio Jahren !).("En el sitio se hallaron también restos de plantas, incluyendo grandes troncos e improntas de hojas que revelan un paisaje patagónico muy diferente al actual. Las muestras recogidas indican que hace 95 millones de años había enormes árboles con estratos más bajos ricos en plantas con flor (angiospermas) y en pleno proceso de diversificación.")

Weitere Links zu diesem und anderen Funden:

http://www.mef.org.ar/index.php?option=com_content&view=article&id=225%3Adescubren-dinosaurio-del-jurasico-en-chubut&catid=41%3Apaleonoticias&Itemid=95&lang=es

http://www.mef.org.ar/index.php?option=com_content&view=article&id=285%3Apaleontologos-descubren-un-nuevo-dinosaurio-gracias-a-sus-vertebras&catid=41%3Apaleonoticias&Itemid=95&lang=es

http://www.mef.org.ar/index.php?option=com_content&view=article&id=310:descubren-en-chubut-el-dinosaurio-mas-grande-del-mundo&catid=81:novedades-agenda&Itemid=152&lang=en

http://paleontologia-y-evolucion-ucm.blogspot.de/2014/05/descubiertos-enargentina-restos-del.html

Photo: MEF

Illustration: MEF

 

Weiterer Sensationsfund: Noch nicht ausgewachsener Titanosaurier in Argentinien ausgegraben

Kaum 4 Monate nach obiger Nachricht gab eine Gruppe der Drexel Universität in den Scientific Reports von Nature den nächsten sensationellen Fund aus Argentiniens Süden bekannt: ein juveniler Dreadnoughtus schrani wurde in der Cerro Fortaleza Formation  in der Santa Cruz Provinz in Südargentinien gefunden. Und obwohl noch nicht ausgewachsen, soll das Tier bereits fast 60 Tonnen (Drexel: 65 tons/59300 kg) gewogen haben, bei einer Länge von nur(!) 26 Metern (Drexel: 85 feet). Das chronostratigraphische Alter der Cerro Fortaleza Formation ist z.Z. noch mit einer gewissen Unsicherheit behaftet - es wird jedoch meist dem Campanium–Maastrichtium der oberen Kreide zugerechnet.

Die Fundstellen in Argentinien (rot, unter Verwendung von Google Maps).


 

Diese Beschreibung soll in keinem Fall die zur Zeit geführte Klimawandel-Diskussion kommentieren oder in ihren Folgerungen und Forderungen schmälern. Zweifelsohne ist jedoch die uns umgebende Natur wesentlich komplexer, als dies die derzeitige Physik sieht.

 

 


 

  1. Nach Berechnungen von P.Taylor wog der Brachiosaurus brancai etwa 24 Tonnen (Michael P. Taylor, 2010,  Sauropod dinosaur research: a historical review. pp. 361-386 in: Richard T. J. Moody, Eric Buffetaut, Darren Naish and David M. Martill (eds.), Dinosaurs and Other Extinct Saurians: a Historical Perspective. Geological Society of London, Special Publication 343. doi: 10.1144/SP343.22). Vergl. aber andere neuere Untersuchungen (in "Biology of the sauropod dinosaurs: the evolution of gigantism, Sander,P.M. et al.,2010." Tabelle 1 S5-6) die 16.000-74.000kg für Brachiosaurus brancai gefunden haben.

  2. Herkömmliche Körperoberfläche zu Volumenbetrachtungen können das Phänomen nicht vollständig erklären. Man vermutet  z.Z. unter anderem fraktale Phänomene (zB allgemeinverständlich hier. oder hier) Weiterhin ist bei Säugetieren z.b. zu beobachten, dass das Paarungsverhalten von Weibchen immer größere Partner bevorzugt. Es gibt natürlich noch weitere modifizierende Faktoren. Vergleichen sollte man aber auch die Ausführungen hier unter Gigantism. oder dieser Abstract oder diese pdf.

  3. Z.Z wird Argentinosaurus auf 100 Tonnen geschätzt. Neuere Angaben schon 'gemilderte' 80-100 Tonnen (unter Sauropoden).  Einige Vergleichsgrößen, um die scheinbar so schwer zu verstehenden Größenordnungen zu erläutern: Schwere Lastkraftwagen (Sattelschlepper) dürfen in Deutschland maximal 40 Tonnen wiegen mit einer maximalen Achslast von 8 Tonnen (pro Doppelbereifung 4 to). Dies bedeutet mindestens 5 Achsen, oft 6, jede Seite jeweils doppelt bereift, also 12/22 Auflagepunkte. Die Lenkachse ist aus verständlichen Gründen meist nur einfach bereift. Und diese Sattelschlepper fahren bekanntlich nicht über unbefestigte Wiesen und Felder, sondern über für diese Belastungen konstruierte und optimierte Straßen. 3-achsige Diesellokomotiven, wie etwa die Baureihe 60 der DB, haben gerade einmal ein Reibungsgewicht von 49Tonnen. Mähdrescher, als die schwersten auf unbefestigten Wegen verkehrenden Fahrzeuge, wiegen maximal 20 Tonnen (und  besitzen in diesem Fall Motore von 586 PS!) . Dabei sollte beachtet werden, dass ein Landwirt selbstverständlich nur bei geeignetem Wetter aufs Feld fährt, Dinosaurier jedoch wohl kaum eine Chance hatten, sich geeignetes Wetter  für ihre Streifzüge auszusuchen, insbesondere aufgeweichten Boden bei Regen zu vermeiden. Man vergleiche die Trittspuren bei Lyon. Desweiteren haben bei Fahrzeugen immer sämtliche Auflagepunkte Bodenkontakt, bei Tieren hat im Extremfall nur ein Fuß Bodenkontakt. Aus neueren Untersuchungen weiß man, dass Harvester (Wald-Erntemaschinen)  mit ihren 14 - 25to  den Waldboden derart verdichten, dass 30-40 Jahre der Boden für nachwachsende Bäume unbrauchbar ist, bestehende Wurzeln gequetscht sind und damit absterben, die Bodenbesiedelung tot ist und anaerobe Bakterien überwiegen mit allen negativen Folgen. Nach Regenfällen sind die Schäden selbstverständlich noch größer. Von den heutigen Bäumen kann die Lärche mit ihren extrem starken Wurzeln fast als einzige einen solchen Boden wieder besiedeln und auflockern, benötigt dann jedoch auch 6-8 Jahre. Harvester mit Ketten haben andere Problematiken, wie auch andere Kettenfahrzeuge z.B. Panzer etc.. Neuere von der Industrie propagierte Kartoffel-, Möhren- oder Rübenerntemaschienen mit 50 und teilweise sogar 60 Tonnen werden von Landwirten abgelehnt, da sie den Unterboden stark verdichten, die Pflanzen auf verdichtetem Boden schlecht wachsen und damit der Ernteertrag verringert wird,  das Regenwasser nicht mehr versickert und damit  die Bodenerosionen zunimmt, der Boden ausgewaschen wird und  letztlich immer breitere Reifen immer größere Flächen verdichten. Auch sind sie nur unter bestimmten Wetterbedingungen einsatzfähig. In extrem trockenen Gebieten wie Südafrika oder Australien werden im Tagebau (Diamanten) Erzlastwagen bis zu 180 to eingesetzt. Aber selbst dort müssen unter bestimmten Bedingungen Vorkehrungen (niedrigster Reifendruck etc.) getroffen werden um einen reibungslosen Einsatz dieser Fahrzeuge zu gewährleisten. Die Fahrstrecken sind im übrigen schon per se (hartes Gestein) verdichtet.

  4. Viele normale Linienflugzeuge wie z.B. Boeing 737-500 weisen gerade einmal eine Spannweite von 30 Metern auf (737-500 28.88m). Was hier vielfach vergessen wird: der Mensch "verschleudert" hier Energiequellen, die Jahrtausende benötigten, um zu entstehen. Für ein Tier aber muss Fliegen einen ökonomischen Sinn machen. Auch die kurzen Hüpfer, die Menschen bisher aus eigener Kraft veranstalteten, sind hier keinesfalls zu vergleichen: bei sämtlichen neueren Versuchen war immer eine mit vielen kW ausgestattete Zugmaschine am Werk, um den "Selbstflieger" in die Luft zu bekommen. Hängegleiter (Nicht-motorisierte Drachen und sonstige nicht-motorisierte Ultraleichtflugzeuge) segeln bekanntlich nur. Hierzu ist immer erst einmal eine Anfahrt mit nachfolgendem Aufstieg oder einer Auffahrt nötig (oder eine Motorwinde).  Müsste ein Mensch die aufgewendete Energie für die Anfahrt und den Aufstieg durch den Flug erarbeiten, würde er sich das wohl sehr überlegen.

  5. Ausstellungskatalog Sonderausstellung des Senckenberg Naturmuseums  Gigasaurier, S 130

  6. Es wurden bisher nur (erwachsene) Sauropoden oberhalb 4-5to gefunden, mit Ausnahme von Insel-Zwergformen.

  7. Das aquatische Milieu wird hier nicht betrachtet, da es ganz andere bestimmende Faktoren aufweist. Das aquatische Milieu zeigt aber mit Walen allgemein und dem Blauwal im besonderen, dass auch Säugetiere die Fähigkeit zum Riesenwachstum haben, dies an Land heute jedoch nicht mehr vorkommt.

  8. z.B. Meteoriten/Kometen, die im wesentlichen aus Eis bestehen und/oder gefrorenen Gasen. Oder Einschläge in den Meeren, siehe 16). Siehe zB hier. Aber auch Meteoriteneinschläge an Land müssen nicht notwendig große Krater hervorrufen, wie neuere  Experimente und Simulationen zum Perm-Massenaussterben gezeigt haben. Die wenigen verbleibenden Anzeichen eines Einschlages können in der Folge aufgrund von Erosion und anderen geologischen Ereignissen oder späterer Bewachsung leicht vollständig verschwinden. Das Tunguska-Ereignis schließlich zeigt, dass solche Ereignisse im Extremfall  ohne jeglichen Nachweis eines Einschlages ablaufen können. Es wurden weder Bruchstücke eines Impaktors gefunden, noch erbrachte die Suche nach staubförmigen Überbleibseln  oder chemischen und isotopischen Anomalien, die bei Eintritt außerirdischen Materials nach heutigem Wissen erwartet werden, irgendwelche Erfolge. Es wurden allerdings mikroskopisch kleine Partikel, Diamantstaub, Graphitsplitter und geschmolzene Eisen- und Nickelkörnchen gefunden, die einen Meteoriteneinschlag wahrscheinlich machen. Weder Iridium noch Fullene konnten nachgewiesen werden. Wäre dieses Ereignis einige hundert Jahre früher oder an anderer - nicht bewaldeter - Stelle geschehen, wären wahrscheinlich nicht die geringsten Anzeichen eines Einschlages nachzuweisen. Immerhin hatte der Einschlag eine Sprengkraft von 20 bis 25 Megatonnen TNT (etwa das 2000-fache der Hiroshima Bombe). Nach der Beobachtung des Shoemaker-Levy Einschlages auf Jupiter (Zerfall des Kometen in viele kleinere Teile usf) beginnt in der Wissenschaft  eine neue Betrachtungsweise immer breitere Akzeptanz zu finden, es wird nicht mehr unbedingt nach tiefen Kratern als Beweis für einen Einschlag gesucht. So gilt heute als weitgehend gesichert, dass die auf einer Fläche von bis zu 6500m2 in der ägyptischen Sahara verteilten Tonnen von Quarzglas durch eine vor 30 Mio Jahren in der Atmosphäre erfolgte Explosion eines Asteroiden erfolgte. Man vermutet, dass dieses Ereignis wiederum mindestens 1000 mal die Stärke des Tunguska-Ereignisses besaß. Ein ähnlicher Einschlag in Südostasien (mit Thailand und Laos als möglichem Zentrum) vor 800 000 Jahren   wird heute des weiteren angenommen. Unter anderem geht man heute davon aus, dass die meisten Asteroiden extrem instabile Zusammenklumpungen von Gestein sind, die beim Eintritt in die Erdatmosphäre in ihre Einzelteile zerfallen und damit über weite Gebiete streuen.

  9. http://www.smh.com.au/news/biztech/opal-miner-stumbles-on-mega-meteorite-crater/2008/11/22/1226770814042.html

  10. http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-11112417

  11. http://www.wired.com/wiredscience/2010/07/google-earth-meteorite/

  12. z.B. GRADY, M. M., HUTCHISON, R., MCCALL, G. J. H. & ROTHERY, D. A. (eds) 1998. Meteorites. Flux with Time and Impact Effects. Geological Society, London, Special Publications, 140.

  13. http://www.cora.nwra.com/~diego/GL11512W01.pdf

  14. http://www.lpi.usra.edu/books/MESSII/9021.pdf

  15. z.B. Biology of the sauropod dinosaurs: the evolution of gigantism,Sander,P.M. et al.,2010.

  16. Leider muss man solche Banalitäten erwähnen, wie nicht nur die Diskussion zum Perm-Massenaussterben zeigt..Nun endlich (Oktober 2010) werden diese Einschläge in der erforderlichen Breite in Studien thematisiert.  , siehe auch hier. S. a. hier oder hier . Desweiteren dürften viele Einschläge an Land verschwunden sein, siehe 8). Oberflächen-Wasser macht allerdings nur 1/5 des Erdvolumens aus (die Atmosphäre 5%). Man vermutet allerdings in der ozeanischen Kruste noch einmal eine größere Menge. Da diese sich im Zuge der Kontinentalverschiebung vielerorts  unter die kontinentale Kruste schiebt, könnte im Erdmantel noch einmal die doppelte Menge Wasser gelagert sein. Dies würde die Wassermenge insgesamt zu einem beträchtlichen Teil des Erdvolumens erhöhen.

  17. Zwergformen (Inselformen) des Elefanten waren bis vor 1.6 Mio Jahren selbst noch auf Sizilien zu finden. Der asiatische Elefant ist mit max. 4 Tonnen sehr viel kleiner als der afrikanische.

  18. Nähere Ausführungen hierzu später oder in der Buchform des Artikels.

  19. Dies ist selbstverständlich multifaktoriell bedingt.

  20. etwa gigantische Schachtelhalmarten(im Karbon 15 Meter hoch)  oder Farne und Bärlappgewächse(30m) (Bild oben links, bis zu 30m hohe Sigillaria, Durchmesser bis 2 m, Umfang über 6m  ), deren heutige Vertreter geradezu winzig im Vergleich erscheinen (Bild oben Mitte). Sie bildeten seit dem Karbon riesige Wälder, die Basis für heutige Steinkohlelager. Im Karbon erreichten die Bärlapppflanzen eine große Vielfalt. Letzte Ahnungen von urzeitlichen Giganten vermitteln z.B. die in den USA zu bewundernden Mammutbäume (Sequoia gigantea, gelegentlich auch Berg-Mammutbaum oder Wellingtonie genannt), einige 1300-3200 und mehr Jahre alt. Besondere Beachtung verdient hierbei die Höhenlage in denen diese Bäume heute wachsen! (niedrigere Erdanziehung, dies ist insofern von Bedeutung, da verschiedene Sequoia-Arten am Rande des physikalisch möglichen operieren, vergl. George W. Koch, Stephen C. Sillett, Gregory M. Jennings, Stephen D. Davis: The limits to tree height. Nature 428, 2004, S. 851–854)  Die ursprünglich gewaltigen Bestände sind bis auf 10 % abgerodet. Es gab darunter Exemplare, die wesentlich größer waren als die heute noch vorhandenen. Der "sogenannte „Vater des Waldes“ war (..) 135 m hoch und hatte einen Stammdurchmesser von 12 m". Auch hier 135m. Englischsprachige Wikipedia führt allerdings nur Bäume bis 95m auf.  Hier Sequoia 110m. Eucalyptus amygdalina bis 155m. Und senckenberg.de: Sequoia sempervirens 120 m. Sequoiadendron giganteum  105 m und "Eucalyptus regnans (..) der 1872 in Victoria gefällt wurde  132,5 m Höhe.(..) Das größte heute lebende Exemplar ist nur 98 m hoch." Vielleicht können sich die Dendrologen ja in diesem Punkt doch noch einigen. Sequoia sind als Versteinerungen übrigens schon in der Kreide ( u. a. in Blankenburg im Harz  ) nachgewiesen. Andere heute noch vorhandene Arten waren u.a. Gingko und andere Koniferen. Vergl auch Geolog. Zeitskala. Sequoia sempervirens in plantspedia.

  21. Vor etwa 300 Mio Jahren gab es im Gebiet des heutigen Mitteleuropa ausgedehnte Sumpfwälder. Der dort wachsende Siegelbaum (bis zu 30m hoch, Durchmesser bis 2 m, Umfang über 6m)  verdankt seinen Namen der Form der Blattnarben, die abfallende Blätter am Stamm hinterlassen. Diese Sumpfwälder sind auch ein Grund, wieso gerade diese Arten so gut überliefert sind. Heute noch lebende Verwandte sind die krautigen Bärlappe. Das Bild zeigt eine Nachbildung vor dem Senckenbergmuseum, Frankfurt (Bild des Verfassers).

  22. Die wahren Ausmaße der urzeitlichen Wälder sind gar nicht einfach festzustellen. Noch heute brennen weltweit Kohlenflöze ab, aufgrund von Erdwärme oder sonst wie entzündet. In Australien schwelt seit 6000 Jahren ein unterirdisches Kohlefeuer, in Indien, Sumatra, China, den USA ( Pennsylvania, West Virginia und 30 weiteren Staaten), Venezuela, Brasilien, Wales, Polen, Iran, Kasachstan,  Afrika, selbst im saarländischen Dudweiler schwelen Brände. Letzteres ist schon zu Zeiten Goethes eine Touristenattraktion gewesen. Alleine in China verbrennen jährlich 25 Millionen Tonnen Kohle. Das entspricht der jährlichen Kohleförderung Deutschlands. Die Flöze reichen mehrere hundert Meter tief in die Erde hinein. Im gesamten nördlichen Steinkohlegürtel Chinas schwelt es, ein Gebiet, das 5000 Kilometer lang und 400 Kilometer breit ist. In China geht zudem  die 10 fache Menge für den Abbau verloren, da die Kohle unbrauchbar wird. Dossier hierzu.  In der Kohle selbst sind keine Fossilien enthalten, die fortschreitende Inkohlung des Pflanzenmaterials zerstört jede Struktur. Die Erhaltung von Pflanzenstrukturen ist nur möglich, wenn Pflanzen in feinklastischem Sediment eingebettet waren. Dies macht verständlich wieso sehr große Fundstücke selten sind. Echte Versteinerungen (Permineralisationen) werden durch die Kieselsäure bewirkt. Diese hat jedoch eine niedrige Löslichkeit in Wasser. Es müssen daher besondere Umstände zusammenwirken um größere Versteinerungen entstehen zu lassen. Der Prozess der Versteinerung ist daher bisher auch noch nicht richtig verstanden und Gegenstand von Forschung. Neue paläobotanische Funde bergen daher nicht selten große Überraschungen.

  23. Entdeckungsgeschichte der Dinosaurier

  24. Argentinosaurus huinculensis in dinodata.org

  25. Dinosaurs dictionary

  26. Amphicoelias fragillimus wird manchmal in neueren Untersuchungen nicht aufgeführt, da die Fossilien verloren gingen, hier insbes. Kapitel : "Lost fossils", hier einige weitere Hintergründe zum Verschwinden des Materials um/vor 1921. Vergl auch diese pdf. Dies ist natürlich überaus ärgerlich, da dies ausgerechnet den mit mindestens 120 metrischen Tonnen mächtigsten aller jemals gefundenen Dinosaurier betrifft. Einige bedeutende Paläontologen gehen allerdings von der Wahrhaftigkeit der Darstellungen von Cope aus. Unter ihnen Henry Fairfield Osborn und C.C. Mook (1921) und John S. McIntosh  1998. Amphicoelias fragillimus wird daher auch in Größenvergleichen - z.B. in der von Ken Carpenter 2006 ( Bild: A Amphicoelias, C Seismosaurus  F Argentinosaurus ) - immer mit aufgeführt.

  27. Carpenter, K. 2006. Biggest of the big: a critical re-evaluation of the mega-sauropod Amphicoelias fragillimus Cope, 1878. New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin 36: pp. 131–137. PDF.

  28. Cope, E. D. 1878. A new species of Amphicoelias. American Naturalist 12(8): pp. 563–564.

  29. Novas, F. E., Salgado, L., Calvo, J., and Agnolin, F. 2005. Giant titanosaur (Dinosauria, Sauropoda) from the Late Cretaceous of Patagonia. Rev. Mus. Argentino Cienc. Nat., 7(1): pp. 37–41. PDF.

  30. Herne, M. C. and Lucas, S. G. 2006. Seismosaurus hallorum: osteological reconstruction from the holotype. New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin 36: pp. 139–148.

  31. Sauropoden deutsch / englisch / englisch

  32. Auch Europa hatte Sauropoden

  33. Fußspuren von 30-40 Tonnen Dinosauriern nahe Lyon (französisch) oder hier (französisch)

  34. Herkömmlich geht man davon aus, dass vor Millionen Jahren sich auf dem Grund flacher Meere große Mengen abgestorbener Kleinstlebewesen ablagerten, die dann von weiteren Sedimenten überdeckt wurden. Unter Luftabschluss, hohem Druck und hohen Temperaturen wurde das organische Material dann in flüssige und gasförmige Kohlewasserstoffe umgewandelt. Die derzeitige (2010) Diskussion um mögliche abiotische Entstehung von Erdöl zeigt nur wie weit wir noch von einem wirklichen Verständnis der Erdgeschichte entfernt sind. Alle neueren und ernstzunehmenden Untersuchungen deuten auf eine biogene Entstehung hin, was nur eine weitere Bestätigung der hier beschriebenen Zusammenhänge darstellt. Am Rande: die tiefste bisherige geologische Bohrung war gerade einmal 12km tief. Alle anderen Daten über den tieferen Aufbau der Erde wissen wir im wesentlichen aus seismologischen Untersuchungen.

  35. Bei US-Gewichtsangaben sollte immer darauf geachtet werden, dass metrische Tonnen explizit spezifiziert sind, oft sind die Angaben implizit in "short tons" (nicht nur Hubble hat die möglichen Konfusionen in der derzeitigen Umstellung in den USA aufgezeigt, selbst 2010 sind die meisten Längenangaben der NASA noch in miles und feet). Als zusätzliche Komplikation unterscheiden sich englische "tons" (long tons) von US-"tons" (short tons)!

  36. z.B. Puertasaurus reuili (Originalpapier hier) Ausstellungskatalog Sonderausstellung des Senckenberg Naturmuseums  Gigasaurier, S 142 vergl. aber auch 26) Amphicoelias fragillimus. Da Puertasaurus reuili im  Maastrichtium lebte, verlängert er gleichzeitig das Vorkommen solch gewaltiger Dinosaurier zu jüngeren Daten hin.

  37. Die von niemand angezweifelt werden kann, da sie bis heute die Basis jeglicher astronomischer Berechnungen darstellt und auch bei Satellitenbahnenberechnungen ihre Tauglichkeit täglich unter Beweis stellt. Dies trotz einiger ungeklärter Phänomene.

  38. Die Abplattung der Erde beträgt zwar nur 42 km, dies ist jedoch schon deutlich messbar ( Pol gP = 9,83218 m/s², am Äquator g0 = 9,78032 m/s²).  Solche minimalen Unterschiede können eine erhebliche Rolle spielen, wenn am Rande des physikalisch möglichen operiert wird, wie etwa bei  Sequoias (höchster gemessener Baum 135m, theoretische maximale Höhe 122-130m, andere Schätzungen 120m!).

  39. Selbst noch im Jahr 1991 schreibt etwa P.Moore in "Exploring the Earth and Moon", London,1991,S.74 (deutsche Fassung, "Erde und Mond", München, 1992): "Universelle Einigkeit besteht jedoch nicht, es wird auch behauptet, die Hauptkrater und Maria seien internen Ursprungs und eher mit vulkanischen Calderen als mit Einschlaglöchern wie etwa dem Meteoritenkrater in Arizona verwandt." Um sich im folgenden der These des vulkanischen Ursprungs anzuschließen. Die NASA hat auf ihren Seiten noch 2010 einen Artikel von 2004 des World Book: "Small hills and domes with pits on top are probably little volcanoes." allerdings auch "The vast majority of the moon's craters are formed by the impact of meteoroids (...)"(Der Artikel enthält viele Fehler.) Heute heißt es natürlich: "The bombardment activity has never been questioned". Es ist heute wissenschaftlicher Konsens, dass selbst das Mare Imbrium durch einen gewaltigen Einschlag entstanden ist. Allerdings können sich Krater nach einem Einschlag mit Lava auffüllen.  Vergl. aber auch oder dieses LROC photo. Auf dem Mond werden laufend neue (2010) Einschlagskrater entdeckt oder alte neu beschrieben. Andere neuere hier. Oder hier und hier (der damals  in 2003 in vielen Veröffentlichungen als der einzige neu entstandene Krater in historischer Zeit bezeichnet wird!). Während hier von 2 Einschlägen in 6 Monaten berichtet wird. Auch Geologen fällt dies nun auf. Aber nicht nur Gerhard Neukum von der Freien Universität  Berlin ist mit den Schlüssen der Studie nicht einverstanden.....

  40. Biologische Überwachsung, biologische Einebnung (Korallen, Menschen, etwa Tagebau, von den Mayas und frühen Kulturen Südamerikas wissen wir, dass sie ganze Hügel und Berge mit primitivsten Mitteln errichteten, etc.), oder aber vergl. 8) Tunguska Ereignis.

  41. Wobei auf der Erde auch Einsturzkrater und Dolinen zu finden sind. Dossier hier. Aber selbst der Mond scheint geologisch aktiv zu sein, wie neuere Fotos zeigen oder dieses LROC photo.

  42. Paraceratherium, früher Baluchitherium oder Indricotherium. Vergleiche hierzu auch die im Nov 2010 erschienene Studie der Universität Calgary, Science 26 November 2010, S 1216-1219: "The Evolution of Maximum Body Size of Terrestrial Mammals"," Maximum mammal size increased at the beginning of the Cenozoic, then leveled off after about 25 million years", Abstract hier: http://www.ucalgary.ca/news/november2010/mammals

  43. zu einem großen Teil Insekten, eine recht gute Dokumentation jüngeren Datums ist z.B. BBC Dokumentation "Wege des Lebens", Folge 3

  44. englische Wikipedia berichtet "of more than 75cm". Meganeuropsis permiana aus dem Unteren Perm von Nordamerika war mit fast 75 cm Spannweite das größte bekannte Insekt aller Zeiten. Heute ist das größte lebende fliegende Insekt ein Schmetterling auf Papua-Neuguinea, der Königin-Alexandra-Vogelfalter, Flügelspannweite bis zu 28 Zentimeter, andere Angaben der Eulenfalter Thysania agrippina aus Südamerika mit 30cm Spannweite. Die Körperlänge beträgt allerdings nur 7,5 Zentimeter. Allgemein sind die größten Insekten heute Gespenster-/ Stabheuschrecken mit etwa 33 Zentimetern Körperlänge sowie der Bockkäfer Titanus giganteus mit einer maximalen Körperlänge von 16 Zentimetern.

  45. Neuere Fossilenfunde sprechen für einen Start vom Boden aus. Die derzeitige Vorstellung geht eher von einem Huhn aus, "das rennend und mit den Flügeln schlagend mehr oder weniger elegant an Höhe gewinnt". Dort weitere Links und Literaturangaben. (allgemein bei http://www.planet-wissen.de immer die weiterführenden Literaturangaben beachten. Diese erheben zwar meist keinen wissenschaftlichen Anspruch, sind dafür aber vergnüglich zu lesen und unterhaltsam.)

  46. Paläobiologische Datenbank http://paleodb.geology.wisc.edu/cgi-bin/bridge.pl

  47. Mikko's Phylogeny Archive (z.Z. etwas ruhig)

  48. Ungelöstes Rätsel Vogelflug oder Evolution des Fliegens mit weiteren Links und Literaturangaben. Fossilien, die den Übergang zwischen ungeflügelten und geflügelten Insekten belegen würden, sind unbekannt. Mehr als „plausible Spekulationen“ existieren heute nicht. Vegl. auch http://welt-des-wissens.blogspot.com/2007/11/flgelentstehung-der-insekten-steckt.html

  49. Genau genommen ist Archäopterix heute nur als naher Verwandter des Vorläufers der Vögel angesehen.

  50. Die Physik nimmt heute an, dass der Mond vor 4.5 Milliarden Jahren aus den Überresten einer Kollision zwischen der Erde und einem Mars-großen Körper entstanden ist. In Wirklichkeit wurde der  Mond jedoch von der Erde eingefangen. Dies ist einfachste Physik und bestens zu studieren mit dem hier herunterladbaren Programm. Es ist nicht schwer vorherzusagen, dass zukünftig Simulationen viele Studien ersetzen oder zumindest ergänzen werden und das Mittel der Wahl sein werden bei komplizierteren Sachverhalten. Wann dieser Einfangprozess konkret in der Erdgeschichte geschah, wird der Gegenstand weiterer Studien sein und kann ebenso durch Simulationen geklärt werden. Hierbei wird eine möglichst große Übereinstimmung mit den tatsächlichen historischen Gegebenheiten herzustellen sein.  Eine herkömmliche mögliche Antwort liefert diese Site.

  51. "The moon's far side is rougher and has far more craters than its near side, including one of the largest known impact craters in the solar system, the South Pole-Aitken Basin, which is roughly 1,550 miles (2,500 km) wide and 8 miles (13 km) deep." Was noch 2003 genau gegenteilig von der Cornell University beschrieben wurde.

  52. Viele weitere Daten zum Mond.

  53. http://www.nasa.gov/mission_pages/mars/images/pia09020_prt.htm

  54. Masse ist eine Grundeigenschaft eines Körpers. Sie ist unabhängig von irgendwelchen Umgebungsbedingungen. Das Gewicht aber verändert sich mit der Stärke der Gravitation. Bringt man  einen Körper von der Erde auf den Mond, so bleibt seine Masse gleich, sein Gewicht ändert sich hingegen sehr. Die Mondanziehung beträgt nur 1/6 der Erdanziehung. Anders ausgedrückt, wäre das Gewicht des Körpers also um 5/6 des Gewichts auf der Erde reduziert.

  55. http://www.scinexx.de/dossier-detail-128-8.html Vergleiche auch http://welt-des-wissens.blogspot.com/2007/11/flgelentstehung-der-insekten-steckt.html mit einigen interessanten Randbemerkungen zum Thema.

  56. Selbstverständlich gab es auch Arten, die keinen Entwicklungsdruck erlitten, die Jahrmillionen fast ohne Veränderung überstanden. Kakerlaken wären hier zu nennen, oder Tausend- oder Hundertfüßlerarten. Fossilien von Springschwänzen (Collembolen) im Unterdevon ähneln den heute lebenden Silberfischen.

  57. http://www.physics.ucsd.edu/~tmurphy/apollo/apollo.html

  58.  Ein 10 Millionen Jahre altes recht vollständiges Fossil einer kürzlich entdeckten Vogel-Riesenart (Pelagornis chilensis) zeigt eine Spannweite von 5,20m. Biologen rätseln seit jeher wie dies mit heutigen Gravitationsbedingungen in Übereinstimmung zu bringen ist: "Entgegen der heutigen Berechnungen, die das maximale Körpergewicht für den Flug bei etwa 12-15 Kilogramm ansetzen, sind in Argentinien Überreste eines adlerartigen Raubvogels (Argentavis magnificens) gefunden worden, der trotz seiner Spannweite von geschätzten 7,5 m (nach Burton (1991)) oder 8 bis 9 m (nach Netzker (2002)) und einem Gewicht von 77,5 kg (nach Burton (1991)) oder 80 bis 90 kg (nach Netzker (2002)) flugfähig gewesen sein soll."

  59. Die Halswirbel des 8m langen Halses von Erketu ellisoni haben Lufteinschlüsse. Ebenso bei Aptosaurus.

  60. Man geht heute von 1 Tonne Grünfutter pro Tag mindestens aus.

  61. Andenkondore bringen es heute maximal auf Spannweiten bis 3,20m und 16kg. Dabei sollte bedacht werden, dass ein Vogel auch noch mit gefülltem Magen flugfähig sein muss, wobei man beim Kondor von 2kg Magenfassungsvermögen ausgeht. Der schwerste heute flugfähige Vogel ist die Riesentrappe mit 18kg. Der flugunfähige Strauß bringt es auf maximal 155kg.

  62. Myers,L.S. American Geophysical Union, Spring Meeting 2005,"The proof has lain in plain sight for centuries-coal beds that could not have existed at the assumed time of creation because they formed on Earth's surface after creation of the planet when forests and swamps were exposed to solar energy. The coal beds were subsequently buried under overburden accreted in later millennia, steadily increasing Earth's mass and diameter. The coal beds and layers of overburden are proof Earth was not created 4.5 Ga but is growing and expanding by accretion of extraterrestrial mass and core expansion-a process termed "Accreation" (creation by accretion)." Selbstverständlich bedeutet das Zitieren des Artikels nicht, dass ich mit den Ausführungen konform gehe.

  63. Selbst Einschläge in historischer Zeit, die unser Geschichtsbild entscheidend verändern können, werden nun wahrgenommen: etwa ein Meteoriteneinschlag im Chiemgau um 465 oder 467 v.Chr., der nun heimatlose Kelten durch ganz Europa wandern ließ oder ein neuerdings vermuteter Meteoriteneinschlag in Ephesos.

  64. So haben etwa die Wüstenelefanten der Namib im Vergleich zu ihren Savannen bewohnenden Artgenossen verbreiterte Auflageflächen der Sohlen, um im weichen Wüstensand nicht allzu tief einzusinken.



Milliarden Krater existieren auf dem Mond. Auf diesem Video sind Krater mit Durchmessern grösser 20 km in ihrer Höhe farbig gekennzeichnet. Blau niedrige, rot höhere Erhebung (5,185 Krater größer 20km).(Video: NASA/LRO/LOLA/GSFC/MIT/Brown)

© 2010 R.Cooper-Bitsch. Diese Seite wurde hochgeladen  2.8. 2010

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Es gibt selbstverständlich unzählige weitere Fakten und andere Einflussgrößen. Im Sinne der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit im Internet erspare ich mir die weiteren Fakten und für den hier betrachteten Zusammenhang unmaßgeblichen Einflussgrößen. Selbstverständlich wären auch noch andere überaus interessante Fakten und Zusammenhänge zu nennen, die jedoch den Inhalt sprengen würden. Längere Artikel werden bekanntlich im Internet nicht gelesen.

Ich benutze auf dieser Seite im wesentlichen Links zu Wikipedia Artikeln. Der Vorteil der hier gegebenen Aktualität kann sich  natürlich leicht zu einem Nachteil auswirken, da der Inhalt und die Belege sich relativ schnell neueren Forschungsergebnissen anpassen. Mittlerweile ist die Qualität von Wikipedia in verschiedenen Sachgebieten auch durchaus akzeptabel, insbesondere wenn man mehrere Sprachen benutzt. Belege oder weiterführende Literatur zu im Netz veröffentlichten Artikeln sollten meiner Ansicht nach auch im Netz verfügbar sein. Links zu im Netz verfügbaren Originalarbeiten  haben sich aber oft als zu unzuverlässig erwiesen, da Universitätsserver sowohl in den USA als auch Deutschland in den letzten Jahren zu oft vollkommen neu geordnet wurden oder Originalarbeiten komplett verschoben wurden oder gar gelöscht wurden oder für die Öffentlichkeit unzugänglich wurden, so dass viele Links heute ins Nirgendwo weisen. Eine (schlechte) Notlösung ist daher, dass ich manche Dokumente hier als lokale Kopien speichere. Schließlich Links zu Sites, die Wissen privatisieren und nur gegen Entgeld zur Verfügung stellen, versuche ich soweit wie irgend möglich zu vermeiden.

Falls Sie an weiteren Fakten zu Dinosauriern z.B. interessiert sind: Im Grenzgebiet zwischen Utah und Arizona (grand staircase escalante), wo durch Erosion fast 200 Mio. Jahre alte Erdschichten zwischen den Tafelbergen offen zu Tage liegen, wird seit dem ersten Fund um 2000 fast im Monatsabstand ein neuer sensationeller Fund gemacht. Neben China ist Argentinien eine weitere Region, aus der heute viele neue Sauropodenfunde stammen. Erwähnenswerte Funde sind unter anderem Patagosaurus, Saltasaurus, und aus der jüngeren Vergangenheit Rayososaurus, Andesaurus, Argentinosaurus und Futalognkosaurus. Weitere Funde stammen aus der Sahara Nordafrikas ( Nigersaurus und Jobaria).

Die in Frankfurt bis 30. Jan. 2011 gezeigte Sonderausstellung des Senckenberg Naturmuseums, Gigasaurier war ein 'Muss' für jeden an naturwissenschaftlichen Themen Interessierten.  Im Vergleich zu Argentinosaurus wirkt selbst der Berliner Brachiosaurus brancai schmächtig. Die Halsstellung entspricht hier jedoch wohl mehr den wirklichen Verhältnissen.

 

Die verniedlichende Ansicht rechts ist den Pressefotos obiger Ausstellung entnommen. Hals und Schwanz der Titanosaurier waren im Vergleich sehr kurz, der Körper muss somit unglaublich massig gewesen sein. Übrigens muss der Schwanz immer erhoben gewesen sein, es wurden in keinem Fall Schleifspuren gefunden.

Größenvergleich bisher gefundener Dinosaurier (violet Argentinosaurus):

Bild aus Wikimedia. Auf Bild klicken für Original .Artikel hier.

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